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Auguste Quiquerez: St.
Ursitz, Pruntruter Tor mit Blick zur Einsiedelei (Pfeil), Fotografie, um
1850/60 
Ursicinus aus fränkischem Adel wurde Mönch in Luxeuil - dem heutigen Luxeuil-les-Bains - und zog als Glaubensbote in die Schweiz. Die Überlieferung berichtet, er sei Gefährte von Kolumban dem Jüngeren und Gallus gewesen und habe in seiner Einsiedelei am Ort des heutigen St-Ursanne in einer Höhle in Gesellschaft eines Bären gelebt. Seine Wunder zogen eine Schar von Jüngern an, die auch nach seinem Tod für die Verbreitung des Glaubens eintraten und sich schließlich im von am Grab des Ursicinus von Wandregisil gegründeten Kloster sammelten. Historisch erwiesen ist, dass Ursicinus um 590 - 610 die Täler des Jura durchquert hat.
Aus der Eremitage wurde im 12. Jahrhundert ein Chorherrenstift, nach Ursicinus St-Ursanne / St. Ursitz genannt.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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