Ökumenisches Heiligenlexikon

Valeria von Limoges

Gedenktag katholisch: 9. Dezember

Name bedeutet: die Gesunde oder aus dem Geschlecht der Valerier (latein.)

Märtyrerin
† im 3. Jahrhundert (?) in Limoges in Frankreich

Kartenskizze

Nach der Legende wurde Valeria von Bischof Martialis von Limoges getauft, worauf sie ihre Verlobung mit dem heidnischen Herzog Stephan löste, der deshalb ihre Enthauptung befahl. Geführt von einem Engel, soll sie dann mit ihrem Kopf unter dem Arm Martialis während der Messe aufgesucht haben.

Reliquienkästchen für Valeria, um 1175 - 1185, aus Limoges, im Museum Eremitage in Sankt Petesburg

Reliquienkästchen für Valeria, um 1175 - 1185, aus Limoges, im Museum Eremitage in Sankt Petesburg

Gebeine einer Valeria fand man neben Martialis' Grab in Limoges, Reliquien wurden um 985 nach Chambon-sur-Voueize im Département Creuse überführt, andere gelangten dann auch bis nach Paris.

Attribute: ihren Kopf tragend

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon


Quellen:

• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 10. Herder, Freiburg im Breisgau 2001
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