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Victor (Bûqtûr), der Mann der Corona, war der Überlieferung nach Soldat wie sein Vater Romanus. Während der in der Christenverfolgung seinen Glauben widerrief, blieb Victor seinem Glauben an Jesus Christus treu und erlitt deshalb das Martyrium.
Die griechische Legende von Victor und Corona siedelt das Martyrium in Damaskus an, sie war weit und in vielen Varianten verbreitet. Wohl im 5. Jahrhundert entstand auf dieser Grundlage zum einen die koptische Version, die von einem fünffachen Martyrium erzählt, zum andern die lateinische Variante.
Die Verehrung ist in Nord- und Mittelalter schon im 6. Jahrhundert belegt. In Castelfidardo bei Osimo hat es nach alten Zeugnissen schon damals eine Victor und Corona geweihte Kirche an Stelle eines früheren heidnischen Heiligtums gegeben. Am 18. September 1191 erhob Bischof Gentile diese Reliquien und brachte Teile davon nach Osimo.
Angebliche Gebeine von Victor liegen in Aachen.
Patron
von Siena,
Otricoli,
Castelfidardo
und Osimo;
der Kranken; vor feindlichen Truppen
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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