Ökumenisches Heiligenlexikon

Vinzenz Maria Strambi
italienischer Name: Vincenzo

Gedenktag katholisch: 1. Januar

Name bedeutet: V: der Siegende (latein.)
M: nach Maria

Bischof von Macerata-Tolentino
* 1. Januar 1745 in Civitavecchia in Italien
† 1. Januar 1824 in Rom

Kartenskizze

Andachtsbild

Andachtsbild

Vinzenz Maria Strambi trat 1768 in den Passionistenorden ein und wurde von Paul vom Kreuz zum Lehrer der Studenten des Ordens berufen. Er wurde Hausoberer, 1781 Ordensprovinzial und 1784 - 1796 in der Leitung des Ordens tätig. Im Kirchenstaat wirkte er als Volksmissionar und war Seelenführer für Gaspare del Bufalo, Anna Maria Taigi und andere. Nach dem Tod seines Ordensgründers Paul vom Kreuz schreib er dessen erste Lebensgeschichte, die 1786 erschien.

1801 wurde Vinzenz zum Bischof von Macerata-Tolentino ernannt; von 1804 bis 1814 verbannte Napoleon I. ihn, weil er den Treueeid verweigerte. Besonders verdient machte er sich um den Priesternachwuchs. Kurz vor seinem Tod legte er sein Amt nieder.

Vinzenz' Grab ist in Rom in der Kirche SS. Giovanni e Paolo.

Kanonisation: Vinzenz Maria Strambi wurde 1950 heiliggesprochen.

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon

Reliquien in der Kathedrale San Catervo in Tolentino

Reliquien in der Kathedrale San Catervo in Tolentino

Glassarg mit Liegefigur im Dom in Macerata

Glassarg mit Liegefigur im Dom in Macerata


Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 10. Herder, Freiburg im Breisgau 2001
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