|
|
Vinzenz von Agen wurde der Überlieferung nach zum Märtyrer, weil er den heidnischen Sonnenkult störte: Mitten in der Zeremonie machte er das Kreuzzeichen und brachte damit das Feuer zum Erlöschen. Er wurde verhaftet, bekannte sich als Christ, wurde misshandelt und schließlich enthauptet. Christen bestatteten seinen Leichnam.
Etwa 150 Jahre später wurde sein Körper demnach unverwest aufgefunden und feierlich beigesetzt.
Die um 550 entstandene Leidensgeschichte berief sich auf mündliche Tradition. Gregor von Tours erzählte ausführlich, wie er eine Vinenz geweihte Basilika vor der Profanierung geschützt habe. Venantius Fortunatus kannte Reliquien beim Castrom Pompeiacum - wohl dem heutigen Pompiey im Département Loire-et-Garonne. Reliquien von Vinzenz wurden im 9. Jahrhundert in die Kirche Sainte-Foy in Agen und später in die Abtei von Conques bei Rodez gebracht, weitere Reliquien liegen in der Marienkirche in Berlin-Spandau.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
|
Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren
Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen
Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
|
||||||||||||||||||||