Ökumenisches Heiligenlexikon

Vitalianus

Gedenktag katholisch: 27. Januar
Name bedeutet: der sehr Belebende (latein.)
Papst
* im 7. Jahrhundert in Segni in Italien
† 672 in Rom
Kartenskizze

Vitalianus wurde 657 zum Papst gewählt. Er war um gute Beziehungen zu Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - bemüht und verständigte Kaiser Konstans II. umgehend von seiner Wahl. Deshalb stellte er auch die Beschlüsse der SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. im Lateran gegen den Monotheletismus von 649 in den Hintergrund. 663 empfing er Kaiser Konstans II. bei dessen Besuch in Rom. Ein Einschnitt war, dass der Kaiser 666 die Kirche von Ravenna für selbständig erklärte und der Aufsicht durch Roms entzog.

Erfolgreich nahm Vitalianus Einfluss auf die Kirche in England und deren Abkehr von iroschottischen Bräuchen mit der SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. von Whitby im Jahr 664. 668 weihte er Theodor zum Erzbischof von von Canterbury und sandte ihn zusammen mit Hadrian und Benedikt zur Neuorganisation der Kirche nach England. Besondere Förderung ließ er der von Papst Gregor I. im Lateran eingerichteten Chorschule angedeihen.

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Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 10. Herder, Freiburg im Breisgau 2001


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