Ă–kumenisches Heiligenlexikon

Vitalis

Gedenktag katholisch: 28. April
     bedacht im Ambrosianischen Hochgebet I
Name bedeutet: der Belebende (latein.)
Märtyrer
† um 60 in Ravenna in Italien
Kartenskizze

Mosaik: Vitalis (links), Jesus Christus mit Engeln, Bischof Ecclesius von Ravenna, der 526 mit dem Bau der Kirche begann (rechts), in der Apsis der Basilika San Vitale in Ravenna

Mosaik: Vitalis (links), Jesus Christus mit Engeln, Bischof Ecclesius von Ravenna, der 526 mit dem Bau der Kirche begann (rechts), in der Apsis der Basilika San Vitale in Ravenna   

Vitalis, nach der Legende ein edler Ritter, Vater von Gervasius und Protasius, kam mit dem Richter Paulinus nach Ravenna, als in der Christenverfolgung unter Kaiser Nero Ursicinus hingerichtet werden sollte. Vitalis stand dem Arzt stärkend und tröstend bei, weigerte sich dann aber, zu Paulinus zurückzukehren. Er wurde nun selbst ergriffen, gefoltert und lebendig begraben.

Vitalis' Frau Valeria starb demnach zur selben Zeit in Mailand.

Die Weihe der Basilika in Ravenna an Vitalis im Jahr 547 soll am 28. April gewesen sein.

Bauernregel: Friert`s am Tag von St. Vital, / friert es wohl noch 15 Mal.

Catholic Encyclopedia


Quellen:
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• http://www.bauernregeln.net/april.html
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. XXI, Nordhausen 2003
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