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Lithographie des Katholischen Büchervereins, Salzburg,
um 1880 
Vitalis war Schüler des ersten Salzburger Bischofs Rupert und wohl ab 715 / 716 er dessen Nachfolger als Bischof und Abt des bedeutenden Stiftes St. Peter. Besonders engagierte er sich der Überlieferung nach in der Missionsarbeit im Pinzgau südlich von Salzburg.
Das Grab von Vitalis befand sich zunächst im Dom in Salzburg, es war im Mittelalter eine bedeutende Wallfahrtsstätte, nachdem sich bei Neubau des Domes 1181 dort Wunder ereignet hatten. Papst Pius II. genehmigte Mitte des 15. Jahrhunderts die Umbetttung der Reliquien in die Kirche von St. Peter, sein Grabrelief von 1497 ist eine bedeutende mittelalterliche Plastik.
Kanonisation:
Papst Urban VIII genehmigte 1628 ein Fest mit Messe und Offizium zu Ehren von
Vitalis in der Diözese, aber er wurde nie offiziell kanonisiert; im Martyrologium
Romanum ist er als heilig verzeichnet.
Attribute:
Lilie, die aus seinem Herz wächst
Patron
des Pinzgaus;
der Kinder und Schwangeren
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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