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Walarich hörte von Kolumban und lebte zusammen mit einigen Gefährten ab 594 in dessen Kloster in Luxeuil - dem heutigen Luxeuil-les-Bains. 610 begab er sich mit einem Gefährten in die Einsamkeit um Amiens, lebte als Einsiedler und Glaubensbote im Auftrag von Kolumban und gründete 613 ein Kloster in Leuconay - dem heutigen St-Valéry-sur-Somme -, dessen Mönche nach der Regel von Kolumban lebten. Die Bevölkerung habe er zum Christentum bekehrt, indem er - wie später Bonifatius in Hessen - einen Baum hat fällen lassen, der von den Heiden verehrt wurde. Die Überlieferung berichtet, wie er einen Lahmen heilte, der nach Walarichs Tod Abt des Klosters wurde.
An Walarichs Grab an Stelle des früheren heidnischen Baums im damaligen Leuconay entstand das heute nach ihm benannte Kloster St-Valéry-sur-Somme. Walarichs Gebeine wurden von Hugenotten nach Corbie verschleppt und an einem 12. Dezember wieder zurück nach Leuconay gebracht.
Patron
der Fischer