Gedenktag katholisch: 25. Juli
bis zum Jahr 1780: 26. November
Name bedeutet: von kühnem Willen (althochdt.)
Willebold, der Überlieferung nach aus dem Grafengeschlecht von Calw stammend, unternahm eine Wallfahrt ins Heilige Land und starb 1250 auf der Rückreise in einer Scheune in Berkheim; dabei läuteten die Glocke der Kirche des Ortes von selbst, die Luft war von leiser, himmlischer Musik erfüllt.
Bald schon setzte die bis heute anhaltende Verehrung ein. 1273 wurden Willebolds Gebeine vom späteren Propst Berthold von Marchtal in die Pfarrkirche von Berkheim übertragen. Die Prämonstratenser des Klosters Rot an der Rot förderten die Verehrung. Bis heute wird in Berkheim jährlich das Willibold-Fest gefeiert am Sonntag nach dem 16. Juli.
Patron
des Illertals