Der Internationale Tag der Muttersprache
wird am 21. Februar begangen.
Die Generalversammlung der UNESCO beschloss diesen Tag im November 1999,
erstmals begangen wurde er im Februar 2000.
Pieter Breugel der Ältere: der Turmbau zu Babel - er war nach 1. Mose 11, 1 - 9
der Beginn der Sprachverwirrung
, 1563, im Kunsthistorischen Museum in Wien

Die 1945 gegründete UNESCO mit Sitz in Paris
hat wohl das breiteste Programmspektrum einer Sonderorganisationen der UNO.
Abkommen zum Welturheberrecht, gegen Diskriminierung im Unterrichtswesen,
zum Schutz des Weltkultur- und Naturerbes oder die Deklaration Bildung
für alle
gehören dazu ebenso wie ökologische Grundlagenforschung zu Geophysik, Klimakunde,
Hydrologie und Ozeanographie oder die Förderung der Kommunikation,
Informatik und einer gerechten Medien- und Informationsordnung. Bekannt
sind auch die UNESCO-Bemühungen um Schutz und Erhaltung kultureller
Werke wie die Liste des Weltkulturerbes und schützenswerter Landschaften.
Im Mittelpunkt der UNESCO-Arbeit steht jedoch die Bildungsarbeit in der
Dritten Welt, vor allem Alphabetisierungsprogramme mit Schwerpunkt Afrika,
Asien und Lateinamerika. Die Förderung der regionalen Muttersprachen
gehört zu diesem Aktionsfeld.