Die gekreuzten Schlüssel, Symbol für eine Basilika, zur Verwendung auf Fahnen, liturgischen Geräten und im Siegel
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Die Basilika war in Athen zur Zeit des Hellenismus das Amtshaus des Richters. Später wurde dies zur Bezeichnung der langgestreckten Gerichts-, dann der in ähnlichem Stil erbauten Markthallen mit einer Säulenhalle und einer Apsis - ursprünglich Sitz des Richters - an der Vorderfront; die Wände waren unten fensterlos, das Licht kam durch Fenster im oberen Mauerbereich. Von hier aus wurde die Bezeichnung auf den entsprechenden Baustil christlicher Kirchen übertragen, deren Apsis nun zum Altarraum wurde und die oft ein Querschiff zwischen Apsis und Langhaus erhielten. Bis in die spätgotische Zeit blieb die Basilika die im Abendland vorherrschende Form der Kirchen.
Die katholische Kirche bezeichnet mit dem Ehrentitel Basilika
nicht die
Architektur, sondern die besondere Verbindung mit dem Papst.
Die fünf Hauptkirchen von Rom
- S.
Giovanni in Laterano, S.
Pietro im Vatikan, S.
Paolo fuori le Mura, S.
Maria Maggiore und S.
Lorenzo fuori le mura - sind mit dem höchsten Titel Patriarchal-Basilika
(basilica maior)
geschmückt.
Altarbereich der Basilika Vierzehnheiligen
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Weiteren herausragenden Kirchen wird der Titel Basilika
(basilica minor)
verliehen: früher nur in Rom,
dann in ganz Italien und schließlich in der ganzen Welt.
Seit dem 20. Jahrhundert wurden viele Gotteshäuser zur päpstlichen Basilika
erhoben, mit Vierzehnheiligen
erhielt 1897 die erste deutsche Kirche den Titel. Zu den Pflichten einer
Basilika gehört es, am Fest Kathedra
Petri, am Hochfest Peter und Paul
und am Jahrestag der Wahl des jeweils regierenden Papstes - bei Papst Benedikt
XVI. war das der 19. April - den Gottesdienst besonders festlich zu feiern.
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