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Ökumenisches Heiligenlexikon

Weihegrade

Die katholische Kirche kennt vier niedere und drei höhere Weihegrade für Geistliche.

Die niederen Weihegrade:

Die höheren Weihegrade sind:

Seit dem päpstlichen Lehrschreiben Ministeria quaedam von 1972 gibt es in der katholischen Kirche die niedrigen Weihegrade nicht mehr in dieser Form, sondern die Dienstämter des Lektors und des Akolythen, die auch Laien übertragen werden können.

Die evangelische Kirche ordiniert ihre Pfarrer zum Predigtamt und der Verwaltung der Sakramente Taufe und Abendmahl.

Die Orthodoxe Kirche kennt fünf Weihegrade für Geistliche: Lektor (Anagnost) und Subdiakon, sowie drei Grade des einen, als Sakrament verstandenen Weihepriestertums: Diakon, Priester, Bischof.





Quellen:

• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000