1549: Herz-Jesu-Vision des hl. Petrus Canisius in Rom: Er erhält die Kraft zu seiner Sendung als zweiter Apostel Deutschlands.
1601 - 1680: Hl. Johannes Eudes,
Vater, Lehrer und Apostel der Verehrung der Herzen Jesu und Mariae
(hl. Pius
X.}.
1641 - 1682: Hl. Claude de la Colombière SJ, Seelenführer der hl. Margareta Maria Alacoque.
1647 - 1690: Hl. Margareta Maria Alacoque.
1670: Der hl. Johannes Eudes erhält die bischöfliche Erlaubnis zur Feier des Herz-Jesu-Festes.
1672: Der hl. Johannes Eudes feiert zum ersten Mal das Herz-Jesu-Fest.
1673 - 1675: Die vier großen Herz-Jesu-Offenbarungen an die hl. Margareta Maria Alacoque.
1697: Innozenz XI. gestattet für den Freitag nach der Fronleichnamsoktav die Feier der hl. Messe von den heiligen fünf Wunden zu Ehren des Herzens Jesu im Kloster der Heimsuchung (des Ordens, dem die hl. Margareta Maria Alacoque angehörte).
1722: Weihe der Diözese Marseille an das heiligste Herz Jesu während einer Pest. Daraufhin wird Marseiile von der Pest befreit.
1747 - 1770: Hl. Teresa Margherita vom Heiligen Herzen Jesu: Ihre Sendung ist es, dem Karmel das Geheimnis des Herzens Jesu zu künden.
1765: Clemens XIII. bewilligt den polnischen Bischöfen und der römischen Erzbruderschaft vom Heiligsten Herzen Jesu die Feier eines liturgischen Festes zu Ehren des heiligsten Herzens Jesu.
1767: Clemens XIII. gewährt den Kirchen der Jesuitenorden auf die Bitte ihres Generaloberen hin einen vollkommenen Ablass für das Fest des heiligsten Herzens Jesu.
1768 - 1837: Pierre Coudrin,
Gründer der Kongregation der
heiligsten Herzen Jesu und Mariens
(Picpus-Patres), der P. Mateo angehörte.
1779: Pius VI. gestattet das Herz-Jesu-Fest für Spanien und Portugal.
1792: Pierre Coudrin empfängt in einer Vision die Sendung, seine Kongregation zu gründen.
1794: Bulle Pius' VI. Auctorem fidei
: verteidigt die Herz-Jesu-Verehrung
gegen die Jansenisten.
1796: Bund Tirols mit dem göttlichen Herzen Jesu. Dieser Bund geht über eine einfache Weihe hinaus, da er in einem feierlichen, unter schwerer Sünde verpflichtenden Gelübde besteht.
1800: Die hl. Magdalena
Sophie Barat gründet die Gesellschaft vom heiligsten Herzen Jesu
.
1804: Plus VII. gestattet das Herz-Jesu-Fest für Amerika.
1819: Pius VII. gestattet das Herz-Jesu-Fest für das Heilige Land.
1821 - 1884: Henri-Marie-Felix Ramiere SJ, der sich für die Weihe der ganzen Kirche an das heiligste Herz Jesu während des I. Vatikanischen Konzils einsetzt (wegen der vorzeitigen Auflösung des Konzils vergeblich).
1856: Pius IX. dehnt das Herz-Jesu-Fest auf die ganze Kirche aus.
1863 - 1899: Sel. Maria vom göttlichen Herzen Droste zu Vischering.
1863: Sr. Maria du Sacre-Coeur Bernaud gründet die Ehrenwache des
heiligsten Herzens Jesu
.
1864: Seligsprechung Margareta Maria Alacoques.
1872: Weihe der Gesellschaft Jesu an das heiligste Herz Jesu.
1873: Ecuador weiht sich (nach Tirol als erstes Land der Welt) offiziell dem heiligsten Herzen Jesu.
1875: Henri Ramiere SJ legt Pius IX. ein Gesuch von 525 Bischöfen um die Weihe Roms und der ganzen Welt an das heiligste Herz Jesu vor.
1875 - 1960: P. Mateo Crawley-Boevey
1876: Weihe des Bistums Münster an das heiligste Herz Jesu während des Kulturkampfs, 1941 durch Bischof Clemens August Graf von Galen erneuert.
1889: Leo XIII. erhöht das Herz-Jesu-Fest zu einem Fest erster Klasse. Ab
1889 führt das Gebetsapostolat
die Familienweihe an das heiligste Herz Jesu
im großen Stile durch.
1896: Anlässlich der Säkularfeier Tirols Weihe Vorarlbergs an das heiligste Herz Jesu. Die Weihe wird 1915 durch ein feierliches Gelöbnis zum Bund ausgestaltet.
1897: Der sel. Maria vom göttlichen Herzen offenbart der Herr zum ersten Mal seinen Wunsch, dass die ganze Welt seinem heiligsten Herzen geweiht werde.
1899: 2. April: Leo XIII. gestattet den öffentlichen Gebrauch der
Herz-Jesu-Litanei.
25. Mai: Enzyklika Leos XIII. Annum sacrum
: Ankündigung der Weltweihe.
11. Juni: Weltweihe an das heiligste Herz Jesu.
21. Juli: Leo XIII. empfiehlt in einem Dekret die Übung der Herz-Jesu-Freitage.
1900: Weihe Kolumbiens an das heiligste Herz Jesu. Durch Staatsgesetz wird die absolute göttliche Oberhoheit Jesu Christi über alle Gewalten einschließlich der des Präsidenten und der beiden Häuser des Parlaments anerkannt. Das Herz-Jesu-Fest wird zum nationalen Feiertag erklärt.
1902: Die Dienerin Gottes Luise Margarita Ciaret de la Touche erhält
vom Herrn die Sendung, den Priestern sein heiligstes Herz zu zeigen. Dies
führt zur Gründung des von den Päpsten geförderten Priesterbunds der Freunde
des Herzens Jesu
.
1907: P. Mateo empfängt in Paray-le-Monial seine Sendung: die Herz-Jesu-Thronerhebung.
1909: Seligsprechung Johannes' Eudes.
1915: Weihe Deutschlands und Österreich-Ungarns an das heiligste Herz Jesu.
Benedikt XV. schreibt an P. Mateo die Magna Charta
der Herz-Jesu-Thronerhebung.
1917: Feierliche Herz-Jesu-Thronerhebung im Palast der Großherzogin von Luxemburg.
1919: Weihe Belgiens an das heiligste Herz Jesu.
1920: Heiligsprechung Margareta Maria Alacoques. Benedikt XV. empfiehlt die Herz-Jesu-Freitage.
1923: Brief Pius' XI. an P. Mateo über die Bedeutung der Herz-Jesu-Thronerhebung.
1925: Heiligsprechung Johannes' Eudes.
Enzyklika Quas primas
über das Königtum Christi: Pius XI. setzt
das Christkönigsfest
ein und ordnet an, dass an diesem Tag jährlich die Weltweihe an das heiligste
Herz Jesu erneuert werde.
1928: Enzyklika Pius' XI. Miserentissimus Redemptor
über die dem
heiligsten Herzen Jesu geschuldete Sühne. Das Herz-Jesu-Fest wird mit einer
privilegierten Oktav ausgestattet. Anordnung eines gemeinschaftlichen Sühnegebets
am Herz-Jesu-Fest.
Weihe Portugals an das heiligste Herz Jesu.
1932: Pius XI. empfiehlt in der Enzyklika Caritate Christi compulsi
die Herz-Jesu-Verehrung als Heilmittel für die Not der Zeit und ordnet die
Abhaltung von öffentlichen Sühnegottesdiensten am Herz-Jesu-Fest an.
1948: Brief Pius' XII. an P. Mateo, in dem er die Herz-Jesu-Thronerhebung empfiehlt.
1956: Enzyklika Pius' XII. Haurietis aquas
: ausführliche
theologische Begründung und Erklärung der Herz-Jesu-Verehrung als „wirkungsvollste
Schule der Gottesliebe
". Wer sie geringschätze, handle verwegen und
verderblich und beleidige Gott.
1960: Johannes XXIII. empfiehlt das Halten der Herz-Jesu-Freitage, die heilige Stunde und die Weihe an das heiligste Herz Jesu.
1965:Enzyklika Pauls VI. Investigabiles divitias
: verteidigt
die Herz-Jesu-Verehrung gegen Angriffe, die sich missbräuchlich auf das
Zweite Vatikanische Konzil
berufen.
1972: Zum 100. Jahrestag Erneuerung der Weihe der Gesellschaft Jesu an das heiligste Herz Jesu durch den Generaloberen Arrupe im Beisein von 800 Jesuiten in Rom.
1975: Seligsprechung Marias vom göttlichen Herzen.
1986: Brief Johannes Pauls II. an den Generaloberen der Gesellschaft Jesu, in dem er die Jesuiten auffordert, den von Christus ihnen gegebenen Auftrag, die Herz-Jesu-Verehrung zu verbreiten, immer besser zu erfüllen.
P. Engelbert Recktenwald: Die Herz-Jesu-Thronerhebung. 3. Aufl., Wigratzdbad 2010
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