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Ökumenisches Heiligenlexikon

Kapuzinerorden

Die Kapuziner - lateinisch Ordo Fratrum Minorum Capuccinorum - sind ein selbstständiger Zweig des Franziskanerordens. Sie entstanden als Reformgruppe, wurden 1528 durch Papst Clemens VII. anerkannt und verpflichten sich zu noch radikalerer Armut. 1538 entstand in Neapel als Untereinheit der Franziskaner-Klarissen die Schwesterngemeinschaft der Kapuziner-Klarissen.

traditionelle Darstellung

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Kapuziner leben als gemäßigte Eremiten, die sich der wortgetreuen Einhaltung der von Franziskus von Assisi aufgestellten Ordensregel verpflichten. Ein seelsorglicher Schwerpunkt ist ihr sehr volksnahes Apostolat, das sich vor allem in feurigen und dramatischen Bußpredigten äußerte, daher der Ausdruck Kapuzinerpredigt. Ihre Beliebtheit unter den Katholiken verdanken die Kapuziner vor allem ihrem Engagement für Arme und Notleidende, Obdachlose und Kranke.

Kapuziner tragen einen Bart und ein braunes Habit, mit Strick gegürtet, und eine braune Kapuze, daher ihr Name.

Zum Orden gehörten laut päpstlichem Jahrbuch 1989 weltweit 11.844 Mitglieder.

Die deutschen Kapuziner stellen online ihre Arbeit dar und präsentieren eine Biographie von Franziskus.


Quellen: