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Ökumenisches Heiligenlexikon

Kirchenlehrer

Gedenktag syrisch-orthodox: 30. Juni, 24. November
Gedenktag aller syrischen Kirchenlehrer: 1. Oktober und Donnerstag nach Ostern


Kirchenlehrer ist in der katholischen Kirche die Bezeichnung für bedeutende kirchliche Lehrer. Mit der Verleihung des Titels, der sich vom lateinischen doctor ecclesiae ableitet, erkennt die katholische Kirche den Beitrag einer Person zur Lehre und zum Verständnis des Glaubens an. Diese muss ein kanonisierter Heiliger oder eine Heilige sein und sich durch ihre Rechtgläubigkeit sowie durch ihre Gelehrsamkeit ausgezeichnet haben. Die feierliche Verleihung wird vom Papst oder von einem Konzil vorgenommen.

Die traditionellen Kirchenlehrer - auch Kirchenväter genannt - sind in der westlichen Kirche Ambrosius von Mailand, Augustinus, Hieronymus und Papst Gregor I., die 1295 von Papst Bonifatius VIII. zu großen Kirchenlehrern ernannt wurden. 1597 wurde zusätzlich Thomas von Aquin zum Kirchenlehrer ernannt. Papst Pius V. ernannte 1568 vier weitere Kirchenlehrer des Ostens: Athanasios von Alexandria, Basilius der Große, Johannes Chrysostomos und Gregor von Nazianz.

Inzwischen gibt es in der katholischen Kirche mehr als 30 als Kirchenlehrer verehrte Heilige; zu den genannten kamen hinzu:





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 08.04.2015
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• http://www.ktf.uni-passau.de/fachschaft/Skripten/Kirchengeschichte/Literatur d.alten Kirche Prf.Landesdorfer 1008.wps
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Bd. 6.; 3., völlig neu bearb. Aufl., hrsg. von Walter Kasper u. a. Herder-Verlag, Freiburg u. a. 1997 - Dank an Claudia Schwarz aus Egling, Brief vom 27. August 2005