Übersicht:
• Gedenktage katholisch
• Gedenktage evangelisch
• Gedenktage anglikanisch
• Gedenktage orthodox
• Gedenktage armenisch
• Gedenktage koptisch
• Gedenktage syrisch-orthodox
Die Angaben zu den Gedenktagen in den Biografien entsprechen dem maßgeblichen Verzeichnis, dem Martyrologium Romanum in der neuesten Ausgabe von 2001 (Martyrologium Romanum, ex decreto sacrosancti oecumenici Concilii Vaticani II instauratu auctoritate Ioannis Pauli PP. II promulgatum, ed. typica, Città del Vaticano 2001) und 2004 (Martyrologium Romanum ... Editio altera, Città del Vaticano 2004. Der Rang der Gedenktage wird nach dem römischen Generalkalender aus dem Missale Romanum von 2002 (Editio typica tertia, Città del Vaticano 2002) gegeben.
In den Tagesübersichten sind die Personen oft zusätzlich auch zu anderen Daten
verzeichnet: das sind dann die früheren Gedenktage (viele wurden nach dem
2. Vatikanischen Konzil verlegt) oder Daten aus
anderen Kalendern von Orden, Diözesen u.a.
In den Tagesübersichten sind alle im neuen Martyrologium Romanum von 2001 / 2004 enthaltenen Heiligen und Seligen
aufgeführt und mit dem Symbol
gekennzeichnet. Die nicht verlinkten Seligen sind dabei grau geschrieben. Die seit 2001
neu ins Martyrologium aufgenommen Heiligen und Seligen sind mit dem Symbol
gekennzeichnet.
Außerdem sind mit dem Symbol
auch die
im vorkonziliaren Martyrologium Romanum von 1962
Verzeichneten enthalten, widergegeben nach dem Verzeichnis auf Introibo.net.
Fettgedruckt sind die Hochfeste, Feste und Gedenktage des römischen Generalkalenders nach der neuesten Ausgabe
des Missale Romanum von 2002 und die Eigenfeiern des Regionalkalenders für den deutschen Sprachraum.
Außerdem enthalten die Tagesübersichten (bislang nur für manche Tage) die in den
Acta Sanctorum der Bollandisten behandelten Heiligen, Seligen und Ehrwürdigen,
gekennzeichnet mit dem Symbol
und oft mit einem
Verweis () zum entsprechenden Artikel aus
Stadlers Heiligenlexikon.
Die Gedenktage der Diözesen nach deren Direktorien
verzeichnen wir in den Biografien - dabei bedeutet n.g.
nicht gebotener
und geb.
gebotener
Gedenktag - und in den Tagesübersichten. Werden Regionalkalender
oder
Diözesankalender
genannt, sind die Gedenktage mit demselben Rang wie übergeordnet aufgeführt,
aber dennoch extra verzeichnet. Als Quellen haben wir verwendet:
• für das Bistum Aachen:
Direktorium
des Bistums Aachen 2006 - 2008,
• für das Bistum Augsburg:
Liturgischer
Kalender 2007 - 2008,
• für das Erzbistum Bamberg:
Direktorium
2006 - 2008,
• für das Bistum Basel:
Direktorium
2008,
• für das Erzbistum Berlin:
Das Kirchenjahr 2008,
• für das Bistum Bozen-Brixen:
Eigenfeiern 2008,
• für das Bistum Chur:
Direktorium
2008,
• für das Bistum Eichstätt:
Kalendarium 2006 - 2008,
• für England:
National
Calendar for England 2000,
• für das Bistum Essen:
Direktorium
für das Bistum Essen,
• für das Bistum Feldkirch:
Direktorium der Diözesen
Innsbruck und Feldkirch 2008,
• für das Erzbistum Freiburg i.Br:
Direktorium der Erzdiözese
Freiburg 2005 - 2008,
• für das Bistum Fulda:
Direktorium
der Diözese Fulda 2005 - 2008,
• für das Bistum Graz-Seckau:
Direktorium 2004 - 2008,
• für das Erzbistum Hamburg:
Direktorium
in der Kirchenprovinz Hamburg 2011 - 2012,
• für das Bistum Hildesheim:
Direktorium
in der Kirchenprovinz Hamburg 2011 - 2012,
• für das Bistum Innsbruck:
Direktorium der Diözesen
Innsbruck und Feldkirch 2008,
• für Irland:
National
Calendar for Ireland 1998,
• für das Erzbistum Köln:
Directorium
2006 - 2008 und Diözesanproprien
von 2003,
• für das Bistum Lausanne-Genf-Fribourg:
Direktorium
2008,
• für Mailand: Calendarium Ambrosianum, Mailand 1981,
• für das Bistum Mainz:
Direktorium
der Diözese Mainz 2009,
• für das Erzbistum München-Freising: Direktorium 2006 - 2008,
• für das Bistum Münster:
Direktorium 2007 - 2008,
• für das Bistum Osnabrück:
Direktorium in der Kirchenprovinz
Hamburg 2011 - 2012,
• für das Erzbistum Paderborn:
Direktorium
für das Erzbistum Paderborn 2007 - 2008
• für das Bistum Passau:
Eigenfeiern 2009
und Direktorium 1997,
• für das Bistum Regensburg:
Direktorium 2007 - 2008,
• für das Bistum Rottenburg: Eigenfeiern. In: Lektionar der Diözese Rottenburg
• für das Erzbistum Salzburg:
Liturgischer Kalender der
Erzdiözese Salzburg 2006 - 2008,
• für das Bistum St. Gallen:
Direktorium
2008,
• für das Bistum Sitten:
Direktorium
2008,
• für das Bistum Speyer:
Directorium
Spirense 2007 - 2008,
• für das Bistum Trier:
Heilige
im Bistum Trier,
• für Irland:
National
Calendar for Wales 2000,
• für das Erzistum Wien:
Liturgischer Kalender der Erzdiözese Wien
2008,
• für das Bistum Würzburg:
Direktorium.
Die Regionalkalender verschiedener Länder
verzeichnen wir in den Biografien. Als Quellen haben wir verwendet:
• für England: den
National
Calender of England,
• für Irland: den
National
Calender of Ireland,
• für Schottland: den Nationalkalender der Bishop's Conference of Scotland
,
• für Wales: den
National
Calender of Wales,
• für Kanada: den Regionalkalender der Canadian Conference of Catholic Bishops
,
• für die USA: den Regionalkalender der United States Conference of Catholic Bishops
.
Die Eigenfeiern der Orden
verzeichnen wir in den Biografien und in den Tagesübersichten. Als Quellen haben
wir verwendet:
• für die Augustiner (Eremiten):
Ordensheilige
nach dem liturgischen Kalender des Augustinerordens,
• für die Augustiner (Chorherren / -frauen):
Proprium
der Augustiner-Chorherren von 1996,
• für die Barmherzigen Brüder des heiligen Johannes von Gott:
Eigenfeste des Ordens,
• für die Benediktiner:
Proper
Masses for the Use of the Benedictine Confederation, confirmed 1975,
• für die Karmeliten:
Heiligenkalender
- Eigenfeste,
• für den Deutschen Orden:
Eigenfeste
und Gedenktage des Deutschen Ordens,
• für die Dominikaner: Proprium der Heiligen, Ausgabe in deutscher Sprache, Köln 1991,
im Internet verfügbar unter
The Dominican Year,
• für die Franziskaner:
Calendarium
Franciscanum und
Calendarium
Proprium,
• für die Kapuziner:
Liturgischer
Kalender OFMCAP und
Liturgische
Feste und Gedenktage des Kapuzinerordens,
• für das Kleine Werk von der göttlichen Vorsehung
:
Calendario Proprio,
• für die Salesianer Don Boscos:
Die
liturgischen Hochfeste, Feste und Gedenktage der Don-Bosco-Familie,
• für die Serviten:
Der
liturgische Kalender OSM,
• für die Steyler Missionare / Societas Verbi Divini:
Das
Calendarium Proprium,
• für die Trappisten:
Ritual Cistersiense, 2004,
• für die Trinitarier:
Calendarium
Perpetuum Ordinis Sanctissimae Trinitatis, Roma 1978,
• für die Zisterzienser:
Ordinis
Cisterciensis Directorium Divini Officii pro anno liturgico.
Zusätzlich verzeichnen wir in den Tagesübersichten
die Gedenktage nach dem
On-line
Calendar of Saints Days. Dort sind wichtige Quellen, v. a. für die Heiligen
vor dem Jahr 1600, ausgewertet und in einer Liste zusammengestellt worden. Oft
sind dabei die Gedenktage nach dem alten römischen Kalender, dazu weitere
Gedenktage wie die der Überführung der Gebeine
u. ä. oder Gedenktage aus regionalen Kalendern angeführt.
Die im
On-line
Calendar of Saints Days ausgewerteten Quellen:
• F.G. Holweck: A Biographical Dictionary of the Saints. St. Louis:
B. Herder, 1924. Reprint Detroit: Gale Research, 1969.
• Alban Butler: The Lives of the Fathers, Martyrs, and other
Principal Saints. London: Virtue, 1936(?).
• Hermann Grotefend: Taschenbuch der Zeitrechnung des Deutschen
Mittelalters und der Neuzeit, 10. Auflage. Hannover: Hahnsche Buchhandlung, 1960.
• Missale Romanum. Vatikanstadt: Libreria Editrice Vaticana, 1975.
• Paul Perdrizet: Le Calendrier Parisien ... la fin du moyen Age,
d'après le bréare et les livres d'heures. Paris: Les Belles Lettres, 1933.
• Roger Wieck: Time Sanctified - The Book of Hours in Medieval Art
and Life. New York: George Braziller, in association with the Walters Art
Gallery, Baltimore, 1988.
• The Hours of Catherine of Cleves, introduction and commentaries
by John Plummer. New York: George Braziller, ohne Jahr.
• The Primer, or Office of the Blessed Virgin Mary, in Latin and
English. Antwerpen: Arnold Conings, 1599.
• Biblioteca Apostolica Vaticana, Vat. lat. 6082; ein Manuskript
der Benediktiner, im 12. Jahrhundert in Süditalien entstanden.
Viele Heilige aus dem französischen Sprachraum
(Belgien, Frankreich, Luxemburg, Monaco und der West-Schweiz), dazu aus dem
Aosta-Tal
und aus Südengland verzeichnet
Les
Saints de notre Heritage ayant confessé l'Orthodoxie
, Die Heiligen
unseres Kulturerbes, die den orthodoxen Glauben bekannten
, für die Zeit
bis zur Kirchenspaltung 1054 (und teilweise bis 1199 oder 1215). Ausgewertet
wurden dafür neben den Acta Sanctorum
der Bollandisten auch:
• P. Andrew (Philipps): The Latin Saints of the Orthodox Patriarchate
of Rome (in: Orthodox England)
• Jean-Claude Brenac: Dictionnaire des saints et bienheureux
• P. Urbain Villevieille: Nos Saints de Provence
• Mm. É. Baratier, G. Duby, E. Hildesheimer: Atlas Historique de Provence,
Comtat, Orange, Nice et Monaco
• Pierre Larousse: Grand Dictionnaire Universel du XIXème siècle
Weitere Quellen:
• Das Martyrologium Sancrucense
, das Heiligenverzeichnis des
Zisterzienserklosters Heiligenkreuz, auch
online
verfügbar.
• Die
Tagesheiligen der St. Patrick
Catholic Church in Washington, D.C., USA
• Remigius Bäumer, Leo Scheffczyk (Hg.): Marienlexikon, 6 Bände, Eos Verlag St.
Ottilien, 1988 - 1994 (auch für Orthodoxe und andere Kirchen)
Den aktuellen liturgischen Kalender der katholischen
Kirche berechnet das Script von
H.
v. Hatzfeld und Norbert Ruttner; man enthält zugleich für jeden Tag den link
zu Schott's Messbuch mit den Tagesgebeten, Lesungen und Psalmen.
Der Grotefend
, das grundlegende und umfassende
Werk zur Zeitrechnung des Deutschen Mittelalters und der Neuzeit
, 1891 von Dr.
H. Grotefend verfasst, bietet einen wichtigen Überblick über viele
Heiligenkalender. Die
HTML-Version
gibt es online, ins Netz gestellt von Dr. Horst Ruth.
Die Angaben für die EKD (Evang. Kirche
in Deutschland) entsprechen dem Namenkalender, herausgegeben von der Evangelischen
Michaelsbruderschaft des Berneuchener Hauses Kloster Kirchberg, 1969 vom Rat der EKD
freigegeben, online verfügbar bei
Joachim Januschek.
Die Angaben für die ELCA (Evangelical Lutheran Church in America) und die LCMS
(Lutheran Church - Missouri Synod) stammen aus dem Lutheran Book of Worship
von 1978 - ergänzt durch
Änderungen des Evangelical Lutheran Worship
von 2006 - für die ELCA und aus dem Lutheran
Worship
- ergänzt durch Änderungen des Lutheran Service Book
von 2006 - für die LCMS.
Die anglikanischen
Holy
Days wurden vom Konzil der Erzbischöfe der anglikanischen Kirche zuletzt
mit dem neuen Common Worship im Jahr 2000 festgelegt.
Die Angaben entsprechen dem in vielen orthodoxen Kirchen gebräuchlichen julianischen Kalender. Der julianische Kalender hinkt dem bei uns im Westen gebräuchlichen gregorianischen Kalender um 13 Tage hinterher.
In den Tagesübersichten verzeichnen wir alle
Gedenktage nach dem
Prolog
von Ochrid, zusammengestellt vom serbischen Bischof Nikolai
Velimirović in Ohrid
in den Jahren 1920 bis 1938, gegeben nach der englischen Übersetzung durch die serbisch-orthodoxe
Kirche, Diözese West-Amerika. Die Gedenktage der griechisch-orthodoxen Kirche sind kursiv
gedruckt.
Dazu kommen die Heiligen und Seligen aus der der Übersicht
Feasts
and Saints of the Orthodox Church. Dort wurden die Bände 2 und 3 des
Nachschlagewerks für Geistliche
(Nastol'naya Kniga Svyaschennosluzhitelya) des
Moskauer Patriarchats, erschienen 1978 & 1979 in Moskau, ins Amerikanische
übersetzt von Stephen Janos, ausgewertet. Ferner haben wir die Daten aus Apostolos
,
hrg. von Vojtech Boháč, Michael Kunzler, Oleksandr Petrynko und Andreas A. Thiermeyer im
Verlag Bonifatius 2005 ausgewertet.
Weitere Quellen für die Orthodoxen Heiligen und Seligen:
•
Fest-
und Heiligenkalender der Orthodoxen Kirche in Deutschland
• Orthodoxe Fraternitaet in Deutschland e.V.:
Aktuelle Feste im Jahreskreis des Heils
• Der
Kalender der Russischen Orthodoxen Kirche
• Der
Orthodox Calendar der Holy Trinity
Russian Orthodox Church des Patriarchats von Moskau in Baltimore, Maryland, USA
•
Kalender der Griechisch-Orthodoxen
Erzdiözese vonf Amerika
• Der
Kirchenkalender der Serbisch-orthodoxen
Kirchgemeinde Hl. Dreifaltigkeit in Zürich
• Das
Verzeichnis der Gottesdienste des Rumänisch-Orthodoxen
Erzbistums von Deutschland, Österreich und Luxemburg
•
Kalender der Georgischen
Orthodoxen Apostelkirche
• Vojtech Boha, Michael Kunzler, Oleksandr Petrynko: Apostolos (deutsche Ausgabe
der liturgischen Texte des byzantinischen Ritus der römisch-katholischen Kirche auf der
Grundlage des griechische Apostolos, ergänzt um die wichtigsten Feste der Slawen),
Bonifatius Druckerei Paderborn, 2005
Die armenische Kirche benutzt den
altägyptischen Kalender; die armenische Zeitrechung beginnt am 11. Juli
552 n. Chr. mit der Trennung der Armenischen Apostolischen Kirche von der
Römischen Reichskirche. Die armenische Kirche reformierte ihre Gedenktage im Zuge der
Neueinführung des gregorianischen
Kalenders mit der Enzyklika 349 von Katholikos Kevork V. (1911 - 1930),
gültig ab Beginn des Jahres 1924. Wir verzeichnen die Gedenktage nach dem Armenischen Synaxar von Ter Israel
(Patrologia Orientalis, Bände 5, 6, 15, 16, 18, 19 und 21, Original mit französischer
Übersetzung); die Urfassung der Handschrift stammt aus dem Jahr 765 der armenischen
Ära (= 1316 n. Chr.) sowie nach der Bibliotheca sanctorum orientalium, Vol. I, Roma,
Città Nuova, 1998 und Vol II., Roma, Città Nuova, 1999
Die Koptische Kirche benutzt den altägyptischen
Kalender; seit der Märtyrer-Ära
- auch als Diokletianische Ära bezeichnet -
wird der Kalender Märtyrer-Kalender
genannt. Nach der Märtyrer-Ära
richtet sich auch die koptische Zeitrechnung: Sie beginnt mit dem 29. August 284
(nach dem julianischen Kalender),
dem Regierungsantritt von Kaiser Diocletian. Jeder Monat dauert 30 Tage,
hinzu kommt der sogenannte kleine Monat
, der entweder 5 - oder in Schaltjahren
6 - Tage lang ist. Wir geben die Gedenktage umgerechnet auf den julianischen
Kalender. Zu beachten ist, dass der koptische Schalttag ein halbes Jahr vor dem
julianischen liegt, nämlich am Tag nach dem 29. August. In Schaltjahren ist deshalb
von diesem Tag bis zum 28. Februar zum hier angegebenen Tag ein Tag hinzuzuzählen;
eine automatische Umrechnung ist auf dem
Kalender-Rechner von
Holger Oertel möglich. Auch die Jahreszahlen geben wir umgerechnet auf die Jahre
nach der Geburt Christi. Die Angaben stammen aus dem Synaxarium
, herausgegeben
vom koptisch-orthodoxen Patriarchat, St. Antonius-Kloster, Waldsolms-Kröffelbach 1994.
Wir verzeichnen die Gedenktage nach dem litugischen Kalender der syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien aus: Andreas Heinz: Feste und Feiern im Kirchenjahr nach dem Ritus der Syrisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien (M'ad'dono), Pulinus-Verlag Trier 1998.