Ökumenisches Heiligenlexikon

Übersicht:
Gedenktage katholisch
Gedenktage evangelisch
Gedenktage anglikanisch
Gedenktage orthodox
Gedenktage armenisch
Gedenktage koptisch
Gedenktage äthiopisch-orthodox
Gedenktage syrisch-orthodox

Gedenktage katholisch:

Die Angaben zu den Gedenktagen in den Biografien entsprechen dem maßgeblichen Verzeichnis, dem Martyrologium Romanum in der neuesten Ausgabe von 2001 (Martyrologium Romanum, ex decreto sacrosancti oecumenici Concilii Vaticani II instauratu auctoritate Ioannis Pauli PP. II promulgatum, ed. typica, Città del Vaticano 2001) und 2004 (Martyrologium Romanum ... Editio altera, Città del Vaticano 2004. Der Rang der Gedenktage wird nach dem römischen Generalkalender aus dem Missale Romanum von 2002 (Editio typica tertia, Città del Vaticano 2002) gegeben.

In den Tagesübersichten sind die Personen oft zusätzlich auch zu anderen Daten verzeichnet: das sind dann die früheren Gedenktage (viele wurden in der Kalenderreform      Nach Abschluss und im Auftrag des => 2. Vatikanischen Konzils wurde im Jahr 1969 eine Liturgiereform in der römisch-katholischen Kirche durchgeführt; in diesem Rahmen wurden auch Änderungen im Römischen Generalkalender vorgenommen; der erneuerte wurde mit dem 1. Januar 1970 in Kraft gesetzt. nach dem 2. Vatikanischen Konzil verlegt) oder Daten aus anderen Kalendern von Orden, Diözesen u. a.
In den Tagesübersichten sind alle im neuen Martyrologium Romanum von 2001 / 2004 enthaltenen Heiligen und Seligen aufgeführt und mit dem Symbol gekennzeichnet. Die nicht verlinkten Seligen sind dabei grau geschrieben, die nicht verlinkten Verehrten sind braun geschrieben. Die seit dem Erscheinen des letzten Martyrologium Romanum2004 neu kanonisierten Heiligen und Seligen sind mit dem Symbol gekennzeichnet.
Außerdem sind mit dem Symbol auch die im vorkonziliaren Martyrologium Romanum von 1956 Verzeichneten enthalten, widergegeben nach dem Verzeichnis auf Introibo.net.
Zusätzlich sind die in den Acta Sanctorum der Bollandisten Verzeichneten gekennzeichnet mit dem Symbol . Die dort unter den Übergangenen Aufgeführten wollen wir in Zukunft ebenfalls kennzeichnen mit dem Symbol .
Fettgedruckt sind die Hochfeste, Feste und Gedenktage des römischen Generalkalenders nach der neuesten Ausgabe des Missale Romanum von 2002 und die Eigenfeiern des Regionalkalenders für den deutschen Sprachraum.

Die Gedenktage der Diözesen nach deren Direktorien verzeichnen wir in den Biografien - dabei bedeutet n.g. nicht gebotener und geb. gebotener Gedenktag - und in den Tagesübersichten. Werden Regionalkalender oder Diözesankalender genannt, sind die Gedenktage mit demselben Rang wie übergeordnet aufgeführt, aber dennoch extra verzeichnet. Als Quellen haben wir verwendet:
• für das Bistum Aachen: Direktorium des Bistums Aachen 2006 - 2008,
• für das Bisum Altamura-Gravina-Acquaviva delle Fonti: Camminare Insieme (ab Seite 24)
• für das Bisum Asidonia-Jerez de la Frontera: Directorio pastoral
• für das Bistum Augsburg: Liturgischer Kalender 2007 - 2008; diese Seite ist jetzt geschlossen, aktuell gilt: Liturgischer Kalender Bistum Augsburg
• für das Erzbistum Bamberg: Direktorium 2006 - 2008
• für das Bistum Barbastro-Monzón: Santoral Propio de la Diócesis
• für das Erzbistum Barcelona: Calendari litúrgic propi actualitzat maig 2013
• für das Erzbistum Bari-Bitonto: Guida liturgica 2009-2010 und 2010-2011 und 2011-2012,
• für das Bistum Basel: Direktorium 2008,
• für das Erzbistum Berlin: Das Kirchenjahr 2008,
• für das Bistum Bilbao: Calendario Litúrgico proprio de la Diócesis de Bilbao
• für das Erzbistum Bologna: Calendario proprio della Chiesa di Bologna
• für das Bistum Bozen-Brixen: Eigenfeiern 2008,
• für das Bistum Brescia: Calendario della santa chiesa di Brescia
• für das Bistum Burgos: Los 21 santos del iconostasio burgalés
• für das Bistum Bistum Calahorra y La Calzada - Logroño: Santoral Diocesano
• für das Bistum Chur: Direktorium 2008,
• für das Bistum Ciudad Rodrigo: ??? - inzwischen nicht mehr erreichbar
• für das Bistum Eichstätt: Kalendarium 2006 - 2008,
• für das Bistum Eisenstadt: Direktorium 2013,
• für England: National Calendar for England 2000,
• für das Bistum Essen: Direktorium für das Bistum Essen,
• für das Bistum Feldkirch: Direktorium der Diözesen Innsbruck und Feldkirch 2008 ff,
• für das Erzbistum Freiburg i. Br: Direktorium der Erzdiözese Freiburg 2005 - 2008,
• für das Bistum Fulda: Direktorium der Diözese Fulda 2005 - 2008,
• für das Bistum Graz-Seckau: Liturgisches Direktorium,
• für das Bistum Guadix: Santoral Propio de la Diócesis,
• für das Erzbistum Hamburg: Direktorium in der Kirchenprovinz Hamburg 2011 - 2012,
• für das Bistum Hildesheim: Direktorium in der Kirchenprovinz Hamburg 2011 - 2012,
• für das Bistum Huelva: Santoral Propios de la Diócesis,
• für das Bistum Huesca: Santoral Propio,
• für das Bistum Innsbruck: Direktorium der Diözesen Innsbruck und Feldkirch 2008 ff,
• für Irland: National Calendar for Ireland 1998,
• für das Erzbistum Köln: Directorium 2006 - 2008 und Diözesanproprien von 2003,
• für das Bistum Lausanne-Genf-Fribourg: Direktorium 2008,
• für das Bistum León: Santos y Beatos del Calendario Particular de la Diocesis de Leon,
• für das Bistum Limburg: Direktorium,
• für das Erzbistum Mailand: Calendario liturgico - Secondo il Lezionario Ambrosiano
• für das Bistum Mainz: Direktorium der Diözese Mainz 2009,
• für das Erzbistum Mallorca: Calendario Liturgico 2013 - 2014
• für das Bistum Mondoñedo-Ferrol: Calendario Litúrgico
• für das Erzbistum München-Freising: Direktorium 2006 ff,
• für das Bistum Münster: Direktorium 2007 - 2008,
• für das Bistum Orihuela - Alicante: Calendario Propio
• für das Bistum Osma - Soria: Textos litúrgicos propios de la Diócesis,
• für das Bistum Osnabrück: Direktorium in der Kirchenprovinz Hamburg 2011 - 2012,
• für das Erzbistum Paderborn: Direktorium für das Erzbistum Paderborn 2007 - 2008
• für das Bistum Pamplona y Tudela: Calendario litúrgico diocesano,
• für das Bistum Passau: Eigenfeiern 2009 und Liturgischer Kalender 2008 / 2009 und Liturgischer Kalender 2009 / 2010 und Liturgischer Kalender,
• für das Bistum Regensburg: Direktorium und und Calendarium Tridentinum 2009 mit den Eigenfesten der Diözese Regensburg,
• für das Bistum Rimini: Calendario particolare,
• für das Bistum Rottenburg: Eigenfeiern. In: Lektionar der Diözese Rottenburg,
• für das Bistum Salamanca: Calendario Litúrgico Propio,
• für das Erzbistum Salzburg: Liturgischer Kalender der Erzdiözese Salzburg 2006 ff,
• für das Bistum San Benedetto del Tronto - Ripatransone - Montalto: Proprio ,
• für das Bistum San Marino - Montefeltro: Calendario Santi und Beati della Diocesi,
• für das Bistum Sant Feliu de Llobregat: Calendari litúrgic propi,
• für das Bistum Santander: Martirologio Propio de la Iglesia de Santander,
• für das Bistum Sant Feliu de Llobregat: Calendari Litúrgic Propi,
• für das Erzbistum Sevilla: Santoral Sevillano,
• für das Bistum Sigüenza - Guadalajara: Calendario Litúrgico de los propios de la Diócesis de Sigüenza - Guadalajara,
• für das Bistum Sitten: Direktorium 2008,
• für das Bistum Speyer: Directorium Spirense 2007 - 2008,
• für das Bistum St. Pölten: Direktorium,
• für das Bistum Trier: Heilige im Bistum Trier,
• für das Erzbistum Valladolid: Calendario litúrgico propio de la Archidiócesis de Valladolid 2007 und Calendario litúrgico propio de la Archidiócesis de Valladolid 2008 und Calendario litúrgico propio de la Archidiócesis de Valladolid 2009
• für Wales: National Calendar for Wales 2000,
• für das Erzistum Wien: Liturgischer Kalender der Erzdiözese Wien 2008,
• für das Bistum Würzburg: Direktorium.

Die Regionalkalender verschiedener Länder verzeichnen wir in den Biografien. Als Quellen haben wir verwendet:
• für England: den National Calender of England,
• für Frankreich: den Calendrier liturgique francophone 2009 ff,
• für Irland: den National Calender of Ireland,
• für den mozarabischen      Der mozarabische Ritus, auch „westgotisch” oder „altspanisch” genannt, ist eine Liturgie in der römisch-katholischen Kirche, die sich im 4. / 5. Jahrhundert auf der Iberischen Halbinsel entwickelt hat und heute noch an einigen Orten in Spanien praktiziert wird. Der Name entstand nach dem Einfall der Mauren im Jahr 711, als die unter maurischer Herrschaft lebenden Christen – die „Mozaraber” – weiter ihren Glauben ausüben durften und damit auch diese Liturgie feierten. Kalender: Calendarium Hispano-Mozarabicum Generale
• für Polen: Kalendarz diecezji polskich,
• für Schottland: den Nationalkalender der Bishop's Conference of Scotland,
• für Spanien: Calendario Litúrgico - Pastoral 2010 - 2011,
• für Wales: den National Calender of Wales,
• für Kanada: den Regionalkalender der Canadian Conference of Catholic Bishops,
• für die USA: den Regionalkalender der United States Conference of Catholic Bishops.

Die Eigenfeiern der Orden verzeichnen wir in den Biografien und in den Tagesübersichten. Als Quellen haben wir verwendet:
• für die Arnsteiner Patres: deren Constitutiones,
• für die Augustiner-Chorherren / -frauen: Proprium der Augustiner-Chorherren von 1996,
• für die Augustiner-Eremiten: Ordensheilige nach dem liturgischen Kalender des Augustinerordens,
• für die Barmherzigen Brüder des heiligen Johannes von Gott: Eigenfeste des Ordens,
• für die Benediktiner: Proper Masses for the Use of the Benedictine Confederation, confirmed 1975,
• für die Combonimissionare: Glaubenszeugen,
• für den Deutschen Orden: Eigenfeste und Gedenktage des Deutschen Ordens,
• für die Dominikaner: Proprium der Heiligen, Ausgabe in deutscher Sprache, Köln 1991, im Internet verfügbar unter The Dominican Year und Calendar of the Order of Preachers,
• für die Franziskaner: Calendarium Franciscanum und Calendarium Proprium und Calendarium Liturgicum Ordinis Fratrum Minorum und Calendarium proprium OFM Seite 31,
• für die Kapuziner: Liturgischer Kalender OFMCAP und Liturgische Feste und Gedenktage des Kapuzinerordens,
• für die Karmeliter: Heiligenkalender - Eigenfeste und Carmelite Saints & Blesseds,
• für das Kleine Werk von der göttlichen Vorsehung: Calendario Proprio,
• für die Kreuzherren: The Liturgy of the Crosiers,
• für die Malteser: Calendarium Proprium Ordinis S. Ioannis Hierosolymitani,
• für die Marianer: MIC Liturgical Calendar,
• für den Passionistenorden: Calendarium Proprium,
• für die Pavonianer: Calendario Liturgico Della Congregazione,
• für die Rogationisten: Calendario Proprio (Seite 7),
• für die Salesianer Don Boscos: Die liturgischen Hochfeste, Feste und Gedenktage der Don-Bosco-Familie,
• für die Schulbrüdern von La Salle: Santos Lasalianos und Santos, Beatos y Venerables Lasalianos,
• für die Serviten: Der liturgische Kalender OSM und Calendarium Liturgicum OSM
• für die Silvestriner: Liturgia della Settimana,
• für die Steyler Missionare / Societas Verbi Divini: Das Calendarium Proprium,
• für die Trappisten: Ritual Cistersiense, 2004,
• für die Trinitarier: Calendarium Perpetuum Ordinis Sanctissimae Trinitatis, Roma 1978 und Liturgie delle ore proprio dell'Ordine,
• für die Vinzentiner: Eigenmessen der Kongregation der Mission und der Barmherzigen Schwestern ,
• für die Zisterzienser: Ordinis Cisterciensis Directorium Divini Officii pro anno liturgico.

Zusätzlich verzeichnen wir in den Tagesübersichten die Gedenktage nach dem On-line Calendar of Saints Days. Dort sind wichtige Quellen, v. a. für die Heiligen vor dem Jahr 1600, ausgewertet und in einer Liste zusammengestellt worden. Oft sind dabei die Gedenktage nach dem alten römischen Kalender aus der Zeit vor der Kalenderreform      Nach Abschluss und im Auftrag des => 2. Vatikanischen Konzils wurde im Jahr 1969 eine Liturgiereform in der römisch-katholischen Kirche durchgeführt; in diesem Rahmen wurden auch Änderungen im Römischen Generalkalender vorgenommen; der erneuerte wurde mit dem 1. Januar 1970 in Kraft gesetzt. aufgeführt, dazu weitere Gedenktage wie die der Überführung der Gebeine u. ä. oder Gedenktage aus regionalen Kalendern angeführt.
Die im On-line Calendar of Saints Days ausgewerteten Quellen:
• F.G. Holweck: A Biographical Dictionary of the Saints. St. Louis: B. Herder, 1924. Reprint Detroit: Gale Research, 1969.
• Alban Butler: The Lives of the Fathers, Martyrs, and other Principal Saints. London: Virtue, 1936(?).
• Hermann Grotefend: Taschenbuch der Zeitrechnung des Deutschen Mittelalters und der Neuzeit, 10. Auflage. Hannover: Hahnsche Buchhandlung, 1960.
• Missale Romanum. Vatikanstadt: Libreria Editrice Vaticana, 1975.
• Paul Perdrizet: Le Calendrier Parisien ... la fin du moyen Age, d'après le bréare et les livres d'heures. Paris: Les Belles Lettres, 1933.
• Roger Wieck: Time Sanctified - The Book of Hours in Medieval Art and Life. New York: George Braziller, in association with the Walters Art Gallery, Baltimore, 1988.
• The Hours of Catherine of Cleves, introduction and commentaries by John Plummer. New York: George Braziller, o. J.
• The Primer, or Office of the Blessed Virgin Mary, in Latin and English. Antwerpen: Arnold Conings, 1599.
• Biblioteca Apostolica Vaticana, Vat. lat. 6082; ein Manuskript der Benediktiner, im 12. Jahrhundert in Süditalien entstanden.

Viele Heilige aus dem französischen Sprachraum (Belgien, Frankreich, Luxemburg, Monaco und der West-Schweiz), dazu aus dem Aosta-Tal und aus Südengland verzeichnet Les Saints de notre Heritage ayant confessé l'Orthodoxie, Die Heiligen unseres Kulturerbes, die den orthodoxen Glauben bekannten, für die Zeit bis zur Kirchenspaltung 1054 (und teilweise bis 1199 oder 1215). Ausgewertet wurden dafür neben den Acta Sanctorum der Bollandisten auch:
• P. Andrew (Philipps): The Latin Saints of the Orthodox Patriarchate of Rome (in: Orthodox England)
• Jean-Claude Brenac: Dictionnaire des saints et bienheureux
• P. Urbain Villevieille: Nos Saints de Provence
• Mm. É. Baratier, G. Duby, E. Hildesheimer: Atlas Historique de Provence, Comtat, Orange, Nice et Monaco
• Pierre Larousse: Grand Dictionnaire Universel du XIXème siècle

Weitere Quellen:
• Das Martyrologium Sancrucense, das Heiligenverzeichnis des Zisterzienserklosters Heiligenkreuz, auch online verfügbar,
• Die Tagesheiligen der St. Patrick Catholic Church in Washington, D.C., USA,
• Das Verzeichnis der norwegischen katholischen Kirche,
• Remigius Bäumer, Leo Scheffczyk (Hg.): Marienlexikon, 6 Bände, Eos Verlag St. Ottilien, 1988 - 1994 (auch für Orthodoxe und andere Kirchen),
Saints.SQPN.com - notes about your extended family in heaven,
Beatificazioni del Santo Padre Giovanni Paolo.

Den aktuellen liturgischen Kalender der katholischen Kirche berechnet das Script von H. v. Hatzfeld und Norbert Ruttner; man enthält zugleich für jeden Tag den Link zu Schott's Messbuch mit den Tagesgebeten, Lesungen und Psalmen.

Der Grotefend, das grundlegende und umfassende Werk zur Zeitrechnung des Deutschen Mittelalters und der Neuzeit, 1891 von Dr. H. Grotefend verfasst, bietet einen wichtigen Überblick über viele Heiligenkalender. Die HTML-Version gibt es online, ins Netz gestellt von Dr. Horst Ruth.

Gedenktage evangelisch:

Die Angaben für die EKD (Evang. Kirche in Deutschland) entsprechen dem Namenkalender, herausgegeben von der Evangelischen Michaelsbruderschaft des Berneuchener Hauses Kloster Kirchberg, 1969 vom Rat der EKD freigegeben, online verfügbar bei Joachim Januschek.
Die Angaben für die ELCA (Evangelical Lutheran Church in America) und die LCMS (Lutheran Church - Missouri Synod) stammen aus dem Lutheran Book of Worship von 1978 - ergänzt durch Änderungen des Evangelical Lutheran Worship von 2006 - für die ELCA und aus dem Lutheran Worship - ergänzt durch Änderungen des Lutheran Service Book von 2006 - für die LCMS.

Gedenktage anglikanisch:

Die anglikanischen Holy Days wurden vom Konzil der Erzbischöfe der anglikanischen Kirche zuletzt mit dem neuen Common Worship im Jahr 2000 festgelegt.

Gedenktage orthodox:

Die Angaben entsprechen dem in vielen orthodoxen Kirchen gebräuchlichen julianischen Kalender. Der julianische Kalender hinkt dem bei uns im Westen gebräuchlichen gregorianischen Kalender um 13 Tage hinterher.

In den Tagesübersichten verzeichnen wir alle Gedenktage nach dem Prolog von Ochrid, zusammengestellt vom serbischen Bischof Nikolai Velimirović in Ohrid in den Jahren 1920 bis 1938, gegeben nach der englischen Übersetzung durch die serbisch-orthodoxe Kirche, Diözese West-Amerika. Die Gedenktage der griechisch-orthodoxen Kirche sind kursiv gedruckt.
Dazu kommen die Heiligen und Seligen aus der der Übersicht Feasts and Saints of the Orthodox Church. Dort wurden die Bände 2 und 3 des Nachschlagewerks für Geistliche (Nastol'naya Kniga Svyaschennosluzhitelya) des Moskauer Patriarchats, erschienen 1978 & 1979 in Moskau, ins Amerikanische übersetzt von Stephen Janos, ausgewertet. Ferner haben wir die Daten aus Apostolos, hrg. von Vojtech Boháč, Michael Kunzler, Oleksandr Petrynko und Andreas A. Thiermeyer im Verlag Bonifatius 2005 ausgewertet.

Weitere Quellen für die Orthodoxen Heiligen und Seligen:
Fest- und Heiligenkalender der Orthodoxen Kirche in Deutschland,
• Orthodoxe Fraternitaet in Deutschland e.V.: Aktuelle Feste im Jahreskreis des Heils,
• Der Kalender der Russischen Orthodoxen Kirche
• Der Orthodox Calendar der Holy Trinity Russian Orthodox Church des Patriarchats von Moskau in Baltimore, Maryland, USA,
Kalender der Griechisch-Orthodoxen Erzdiözese von Amerika.
• Der Kirchenkalender der Serbisch-orthodoxen Kirchgemeinde Hl. Dreifaltigkeit in Zürich.
• Das Verzeichnis der Gottesdienste des Rumänisch-Orthodoxen Erzbistums von Deutschland, Österreich und Luxemburg,
Kalender der Georgischen Orthodoxen Apostelkirche,
• Vojtech Boha, Michael Kunzler, Oleksandr Petrynko: Apostolos (deutsche Ausgabe der liturgischen Texte des byzantinischen Ritus der römisch-katholischen Kirche auf der Grundlage des griechische Apostolos, ergänzt um die wichtigsten Feste der Slawen), Bonifatius Druckerei Paderborn, 2005,
St. Hilarion Calendar of Saints for year of our Lord 2004. Official Publication of the autonomous Orthodox Metropolia of Western Europe & the Amercas, St. Hilarion Press, Austin, Texas 2003,
Orthodox Women Saints der Antiochian Orthodox Christian Archodiocese of North America,
Calendrier Orthodox. Fêtes et Saints de l'Eglise Orthodoxe,
Feasts and Saints by date,
Commemoration List for the Departed Righteous Ones,
Calendrier des saints,
Kirchenkalender,
Calendar,
Vies des saints de ce jour und Les saints classés par nom und Les saints classés par date,
Orthodox Calendar,
Calendar.

Gedenktage armenisch:

Die armenische Kirche benutzt den altägyptischen Kalender; die armenische Zeitrechung beginnt am 11. Juli 552 n. Chr. mit der Trennung der Armenischen Apostolischen Kirche von der Römischen Reichskirche. Die armenische Kirche reformierte ihre Gedenktage im Zuge der Neueinführung des gregorianischen Kalenders mit der Enzyklika 349 von Katholikos Kevork V. (1911 - 1930), gültig ab Beginn des Jahres 1924. Wir verzeichnen die Gedenktage nach dem Armenischen Synaxar von Ter Israel (Patrologia Orientalis, Bände 5, 6, 15, 16, 18, 19 und 21, Original mit französischer Übersetzung); die Urfassung der Handschrift stammt aus dem Jahr 765 der armenischen Ära (= 1316 n. Chr.) sowie nach der Bibliotheca sanctorum orientalium, Vol. I, Roma, Città Nuova, 1998 und Vol II., Roma, Città Nuova, 1999

Gedenktage koptisch:

Die Koptische Kirche benutzt den altägyptischen Kalender; seit der Märtyrer-Ära - auch als Diokletianische Ära bezeichnet - wird der Kalender Märtyrer-Kalender genannt. Nach der Märtyrer-Ära richtet sich auch die koptische Zeitrechnung: Sie beginnt mit dem 29. August 284 (nach dem julianischen Kalender), dem Regierungsantritt von Kaiser Diokletian. Jeder Monat dauert 30 Tage, hinzu kommt der sogenannte kleine Monat, der entweder 5 - oder in Schaltjahren 6 - Tage lang ist. Wir geben die Gedenktage umgerechnet auf den julianischen Kalender. Zu beachten ist, dass der koptische Schalttag ein halbes Jahr vor dem julianischen liegt, nämlich am Tag nach dem 29. August. In Schaltjahren ist deshalb von diesem Tag bis zum 28. Februar zum hier angegebenen Tag ein Tag hinzuzuzählen; eine automatische Umrechnung ist auf dem Kalender-Rechner von Holger Oertel möglich. Auch die Jahreszahlen geben wir umgerechnet auf die Jahre nach der Geburt Christi.
Die Angaben stammen aus fogenden Quellen:
Synaxarium, herausgegeben vom koptisch-orthodoxen Patriarchat, St. Antonius-Kloster, Waldsolms-Kröffelbach 1994.
• Abū al-Barakāt Ibn Kabar: Le Calendrier d'Abou'l-Barakat (= Patrologia Orientalis Band 10), Brepols Publishers, Turnhout in Belgien 1989
• Corpus scriptorum Christianorum Orientalium, Bände 78 und 90: Synaxarium Alexandrinum, Peeters Publishers, Leuven 1932 und 1926
• René Graffin / François Nau: Les Ménologes des évangéliaires Coptes-Arabes, Paris 1913
• René Graffin / François Nau: Patrologia Orientalis, Bände 1, 3, 11, 16, 17 und 20: Le Synaxaire Arabe Jacobite (Rédaction Copte), Paris 1904, 1909, 1915, 1922, 1923 und 1929

Gedenktage Äthiopisch-orthodox:

Wir verzeichnen die Gedenktage
• nach dem Martirologio ecumenico di tutto l'anno des Klosters Bose,
• nach der Bibliotheca sanctorum orientalium. A - Gio: Vol. I, Roma, Città Nuova, 1998; Gir - Z: Vol II., Roma, Città Nuova, 1999,
• nach: François Nau: Martyrologes et ménologes orientaux: Un martyrologe et douze ménologes syriaques. I-XIII, Firmin-Didot, Paris 1915 = Patrologia Orientalis, Band 10, Teil 1

Gedenktage Syrisch-orthodox:

Wir verzeichnen die Gedenktage
• nach dem litugischen Kalender der syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien aus: Andreas Heinz: Feste und Feiern im Kirchenjahr nach dem Ritus der Syrisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien (M'ad'dono), Pulinus-Verlag Trier 1998,
Calendrier des fêtes du Seigneur, des Saints et des Martyrs der Communauté Syriaque Orthodoxe de France,
Syriac Orthodox Church Calendar und Syriac Orthodox Church Calendar,
Liturgical Calendar of the Syriac Orthodox Church,
Die Feste nach dem Ritus der Syrisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien und Die kanonischen Gebete von Mor Ignatius Aphrem I. Barsaum, ab Seite 116: Über die Festtage und die Fastenzeit