Ökumenisches Heiligenlexikon

Alexander Akoimetes

1 Gedenktag katholisch: 15. Januar

1 Gedenktag orthodox: 23. Februar, 3. Juli

1 Gedenktag syrisch-orthodox: 23. Februar

Name bedeutet: der Wehrmann (griech.)

Mönch, Klostergründer
* 350im 4. Jahrhundert in Kleinasien, heute die Türkei
um 430 in Gomon in Bithynien, heute Anadolufeneri in der Türkei


Alexander studierte in Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - und bekehrte sich als Erwachsener zum Christentum. Elf Jahre lang lebte er als Einsiedler in Syrien, dort bekehrte er 30 Räuber, um dann mit ihnen ein Kloster zu gründen. Er gründete auch Klöster am Euphrat, in Konstantinopel sowie am östlichen Ufer des Bosporus in Gomon in Bithynien und führte dort ein, dass die Mönche das Gotteslob rund um die Uhr sangen - deshalb wurden sie Akoimetoi, Schlaflose, genannt. In diesem Kloster Irenaion lebten rund 300 Mönche; jeder Mönch war verpflichtet, immer ein Evangeliar bei sich zu tragen. Der Aufforderung Jesu, allzeit zu beten (Lukasevangelium 18, 1), kamen sie dadurch nach, dass sie im Wechsel rund um die Uhr die Liturgie feierten. Durch ein Wunder bekehrte Alexander Rabulas, den Herrscher von Edessa - dem heutigen Sanlıurfa.

Acta Sanctorum



Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 27.07.2026

Quellen:
• http://www.catholic-forum.com/saints/saintafe.htm nicht mehr erreichbar
• https://pleiades.stoa.org/places/521020/?searchterm=Gomon* - abgerufen am 27.07.2026
• https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/wochenheiliger/der-heilige-johannes-kalybites-der-sohn-im-naechsten-bettler;art4876,215152 - abgerufen am 27.07.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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