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Ökumenisches Heiligenlexikon

Florianus und Gefährten

Gedenktag katholisch: 17. Dezember

Name bedeutet: der Blühende (latein.)

Märtyrer
638 in Eleutheropolis, heute Bayt Jibrin in Palästina


Florianus, Kalanikus und 58 Gefährten, allesamt Soldaten im Dienst des oströmischen / byzantinischen Kaisers Heraklios, starben im Kampf gegen die Sarazenen und gelten deshalb als Märtyrer. So verzeichnet sie das Martyrologium Romanum von 1956.

Das Martyrologium Romanum von 2001/2004 nennt 50 Soldaten aus der Kohorte, die aus Skythien stammte und die im Dienst von Kaiser Heraklios im Kampf gegen die Sarazenen starben und nennt als Namen: Johannes, Paulus, Johannes, Paulus, Photinus, Zitas, Eugenius, Muselius, Johannes, Stephanus, Theodorus, Johannes, Theodorus, sein Sohn, Georgius, Theopemptus, Georgius, Sergius, Georgius, Theodorus, Cyriacus, Johannes, Zitas, Philoxenus, Georgius, Johannes, Georgius, Theodosius, Epiphanius, Johannes, Theodorus, Sergius, Georgius, Thomas, Stephanus, Konon, Theodorus, Paulus, Johannes, Georgius, Johannes, Johannes, Paulinus, Caiumas, Abramius, Marmises und Marinus. Als Todesdatum wird hier 638 angegeben.

Die 50 Soldaten wurden 638 enthauptet, später wurde eine Kirche erbaut und ihnen geweiht. Hintergrund ist die Ausbreitung der muslimischen Araber. 634 vernichteten sie in der Schlacht von Marj Rahit nahe Damaskus in Syrien eine Armee des Kaisers Heraklios und kurz danach auch die lokalen oströmischen Truppen, 635 fiel Damaskus. Im Spätsommer / Herbst 636 kam es zur entscheidenden Schlacht am Fluss Jarmuk: Herakleios schickte eine zahlenmäßig überlegene reguläre Armee, doch Rivalitäten ihrer Generäle und die überlaufenden Hilfstruppen des Kaisers führten auch hier zu einer katastrophalen Niederlage; ein weiteres verlorenes Gefecht nahe Damaskus, bei dem auch der Feldherr Vahan fiel, besiegelte dann den Verlust Syriens für das oströmische Reich; bis 642 gingen auch Palästina und Ägypten verloren.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 19.10.2019

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://en.wikipedia.org/wiki/Eleutheropolis

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.