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Ökumenisches Heiligenlexikon

Konzil von Ferrara-Florenz


Das Konzil der katholischen Kirche, im Westen das 17. ökumenische Konzil genannt, das von 1438 bis 1445 tagte und das letzte einer Reihe von Konzilen war, die versuchten, die Kirchen des Ostens und des Westens wieder zu vereinigen.

Das Konzil wurde ursprünglich 1431 von Papst Martin V. in Basel einberufen. Als es zwischen Papst Eugen IV. und dem Basler Konzil zu Meinungsverschiedenheiten kam, verlegte Papst Eugen das Konzil 1438 nach Ferrara. Da die Basler Konzilsväter der Einladung nicht folgten, nahmen nur wenige Delegierte an dem Konzil teil, faktisch trat in Ferrara ein anderes Konzil zusammen. Als in Ferrara die Pest ausbrach, verlegte Papst Eugen das Konzil nach Florenz.

Dort schlossen sich die Kirchenführer der Ostkirche, an deren Spitze der griechische Theologe == Bessarion stand, den westlichen Überzeugungen an; 1439 wurde ein Einigungsabkommen unterzeichnet. Die westliche Kirche setzte das Konzil bis 1445 in Rom fort und beschloss das Zusammengehen mit einigen kleineren östlichen Kirchen: der armenischen, der maronitischen, der nestorianischen und der jakobitischen. Bemühungen, ein Abkommen mit der gesamten Ostkirche zu erreichen, schlugen hingegen fehl.

Das Abkommen, das 1439 in Florenz ratifiziert worden war, wurde mit der Eroberung Konstantinopels - des heutigen Ístanbul - durch die Türken 1453 wirkungslos und 1472 von einer SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. der Ostkirchen in Konstantinopel offiziell abgelehnt.

  Dokumente des Konzils von Basel-Ferrara-Florenz gibt es online zu lesen in den Documenta Catholica Omnia.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.02.2015
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
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Quellen: