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Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

15. April

1. † wohl an einem 15. April, zwischen 117 und 137, unter Kaiser Hadrian, wurden in Thrakien die heiligen Märtyrer Theodoros und Pausilypos für Christus umgebracht.

2. † an einem 15. April, im 4. Jahrhundert, wurde in Myra, Kocademre bei Kale, durch Feuer versengt und lebendig gekocht, der heilige Märtyrer Crescens.

3. † an einem 15. April im 1. Jahrhundert wurde auf dem Monte Aureo in Ancona für Christus getötet, der heilige Märtyrer Maro.

4. † an einem 15. April, um 564, entschlief in Rom, am Petersdom, der heilige Abundius, der, nach dem Zeugnis des heiligen Papstes Gregor des Großen (12. März 604/6), demütiger und treuer Kammerherr an der Basilika gewesen ist.

5. † am Mittwoch, dem 15. April 565, entschlief in seinem Kloster Scicy, im Gebiet von Coutances, der heilige Bischof Paternus, Saint Pair, Saint Patern de Coutances, bei Saint-Lô, Bischof von Avranches, der Einsiedler gewesen war, gründete in der Nähe das Kloster Scicy, das später nach ihm Saint-Pair genannt wurde, der viele Klöster gegründet hat und, im Alter von 70 Jahren zum Bischof von Avranches ernannt, schließlich doch im Kloster, Gott zutiefst dankbar, für ihn seine Seele zurückgehaucht hat. Seine Reliquien ruhen in Saint-Pair-sur-Mer, bei Granville.

6. † am Samstag, dem 15. April 590, entschlief in seinem Kloster Landelle, in der Normandie, der heilig Abt Ortarius, Saint Ortaire, der für sich in Gebet und Anspruchslosigkeit lebte, aber auch eifrig für Kranke sorgte und Arme unterstützte.

7. † am Sonntag, dem 15. April 1607, entschlief in Avignon, der selige Priester César de Bus, der das muntere Hofleben am französischen Königshof in Paris unter Maria von Medici als Höfling sehr genoss, der sich aktiv beteiligte am Ermorden der hugenottischen Gäste anlässlich der Bluthochzeit des kalvinistischen Königs Heinrich von Navarra mit der katholischen Schwester des französischen Königs Karl IX., Margarete von Valois, in der Bartholomäusnacht auf den 24. August 1572, der Heinrichs Gefangenschaft am Hof, dessen Flucht 1576 und dessen Rückkehr 1589 / 1594 als wieder katholisch gewordenen Thronanwärter Henry IV. Paris vaut une Messe, Paris ist eine Messe wert, sich vom weltlichen Leben abgewandt hat. Er zog sich zurück nach Avignon und besuchte dort täglich die heilige Messe; als der Küster so auf ihn aufmerksam wurde, half er ihm ein echtes Büßerleben zu führen; aber er wollte auch dafür sorgen, dass andere die trügerischen Freuden der Welt rechtzeitig durchschauten und wandte sich dazu der Predigt und Katechese zu und gründete 1592 die Congrégation des Prêtres de la Doctrine chrétienne, Priester von der Christlichen Lehre, damit durch sie das Gotteslob der Gläubigen gefördert werde.

8. † am Montag, dem 15. April 1889, entschlief in Kalawao auf der Insel Molokai, auf Hawaii, der selige Priester Jozef, Damiaan de Veuster, 49 J., geboren in Tremelo, bei Leuven Flandern, Belgien, ein Missionar aus der Kongregation der Patres von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariä und von der Ewigen Anbetung des Allerheiligsten Altarssakramentes, Congrégation de Picpus de Paris, der Arnsteiner Patres, der, 19-jährig, nach dem Vorbild seines Bruders in dieses Kloster eingetreten, an dessen Stelle als Missionar 1863 nach Hawaii abreiste, dort Anfang 1864 ankam, nach zwei Monaten die Priesterweihe empfing und auf die Insel Puna, Sandwich-Insel, versetzt wurde; dort erbaute er die Kirche, die im folgenden Jahr fertig und eingeweiht wurde; dann arbeitete er fast neun Jahre lang auf der Missionsstation Kohala; dann meldete er sich freiwillig für die Aussätzigen-Mission; am 10. Mai 1873 kam er auf der Aussätzigen-Insel Molokai an, als Apostel der Aussätzigen, der sich freiwillig in deren isoliertes Gebiet, ohne Aussicht auf Rückkehr, begeben hat und, 1885 selber vom Aussatz angesteckt, mit seinen Kranken solidarisch, in Frieden entschlafen ist. Durch sein Lebensopfer angeregt begann weltweit die große Hilfsbereitschaft für die Aussätzigen. Sein Leichnam wurde 1936 per Schiff von Molokai nach Belgien überführt und vom König in der Klosterkirche in Leuven beigesetzt. 1991 hat sein Geburtsort sein Bild in das Stadtwappen auf der Stadtfahne aufgenommen. Papst Johannes-Paul II. hat ihn am 4. Juni 1995 in Brüssel seliggesprochen.

Straßburg: Huna, Witwe, † um 687, nicht im Martyrologium Romanum 2001


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 04.04.2015
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
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