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Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

19. November

1. † Gedenken an den heiligen Propheten Obadja עבדיה, Knecht des Herrn, Αβδιας Abdias, der, nach 586 v. Chr., der Wegführung des Volkes Juda in die babylonischen Gefangenschaft, den Zorn Gottes auf die Israel feindlichen Völker verkündigte. Es ist das kürzeste Propheten-Büchlein, nur 21 Verse lang, davon 16 gegen Edom, die restlichen 4 für die Rettung auf Zion.

2. † an einem 19. November im 3. Jahrhundert, wurde in Caesarea in Kappadozien, Eskikaisarje, der heilige Landbischof Maximus, Chorepiskopos, χωρεπισκοπος zum Märtyrer.

3. † an einem 19. November um das 3. Jahrhundert, wurden bei Vienne die heiligen Severinus, Exsuperius und Felicianus zu Märtyrern.

4. † an einem 19. November um 303, erlangte die Siegespalme in Antiochia in Syrien, Antakije, der heilige Märtyrer Barlaam, der vom Lande und rauher Sitten, aber begabt mit der Weisheit Christi, als ihm Weihrauch auf die Hände gelegt wurde, damit er sie vor dem Kaiserbild auf die glühenden Holzkohlen streue, dann seine Hände über die Glut zog, damit er sie öffne und der Weihrauch falle, der aber lieber seine Hände versengen und anbrennen ließ und unbesiegbaren Gleichmutes im Glauben fest blieb und so durch die Unmenschlichkeit des Tyrannen zum persönlichen Sieg gelangte.

5. † an einem 19. November im 4. Jahrhundert, wurden in Heraclium in Thrakien, Heraclitza, vierzig heilige Jungfrauen, Frauen und Witwen, zu Märtyrern.

6. † an einem 19. November um 720, entschlief im Dorf Villars im Aquitaine, der heilige Abt Eudo von Carméry, Saint Eudes, gebürtig aus Orange, der Mönch war im Kloster Saint Honorat auf Lérins, den sich der heilige Herzog Calminius von Aquitaine (19. August, um 700) als ersten Abt für seine Klostergründung Villars-Calminiacum, Carméry-en-Velay, bei Briançon, wählte; dritter Abt war der heilige Theodefridus von Carméry (19. Oktober 732), Saint Chaffre, nach dem das Kloster Chaffre genannt wurde.

7. † an einem 19. November im 10. Jahrhundert, entschlief auf dem Monte Mercurio in Kalabrien, der heilige Eremit Simeon.

8. † am Donnerstag, dem 19. November 1299, entschlief im Kloster Helfta, die heilige Jungfrau und Mystikerin Mechtild von Hackeborn, 58 J., die 7-jährig dem Zisterzienserinnenkloster Rodersdorf, bei Halberstadt, anvertraut wurde, weil dort ihre Schwester Gertrud Nonne war, die 1251 dort Äbtissin wurde und 1258, wegen Wassermangel, mit dem ganzen Konvent umzog nach Helfta, mit die inzwischen Nonne gewordene Mechtild; sie leitete die Klosterschule und war Vorsängerin im Chor bei Messe und Stundengebet. Nach dem Tod ihrer Schwester Gertrud im Jahr 1292 wurde Sophia von Querfurt Äbtissin und beauftragte Gertrud von Helfta (17. November 1302/14) das innere Leben-als-Gotteslob der Mechtild aufzuzeichnen, daraus wurde das für das Kirchenjahr christozentrisch, unter stärkerer Betonung des verherrlichten Herrn, weniger des leidenden Gottesknechtes, geordnete Buch liber specialis gratiae, Buch der besonderen Gnade, das in den Klöstern des Mittelalters weit verbreitet war, vor allem auch wegen der zentralen Deutung der Herz-Jesu-Frömmigkeit, weniger des leidenden als des siegreich liebenden Herzens, der Mystikerin.

9. † am Donnerstag, dem 19. November 1332, entschlief in Mantua, der selige Bischof Giacomo Benfatti aus dem Orden der Prediger, der in der Stadt Zwistigkeiten beigelegt und die Bevölkerung in Zeiten der Pest und der Hungersnot unterstützt hat.

10. † am Donnerstag, dem 19. November 1936, wurden im Dorf Garraf, Valencia, umgebracht
• der selige Märtyrer Eliseo García Garcia, 29 J., Bruder in der Gesellschaft der Salesianer, der schon 1931 bei einem Überfall der Republikaner auf sein Kloster mit vertrieben wurde und zum Kloster San Vincenc des Horts gehörte, und
• der selige Märtyrer Alejandro Planas Sauri, 58 J., der wegen seiner Taubheit El Sord genannt, nicht zu den Gelübden zugelassen wurde, aber im Kloster San Vincenc des Horts wie ein Klosterbruder mit lebte.
Siehe auch 29. Dezember, 11/195 - 196


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 28.09.2015
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
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