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Ökumenisches Heiligenlexikon

Hinweise zu Stadlers »Heiligen-Lexikon« Abkürzungen

Ansegisus


S. Ansegisus (Ansigisus), Abb. (18. al. 20. Juli). Altd. = der tapfere Genosse. Der hl. Abt Ansegisus von Fontenelle (St-Vandrille) im Bisthume Rouen war der Sohn eines gewissen Anastasius und der Himilrada und wurde um das Jahr 770 geboren. Von dem Abte Geroald (Girowald) zu Fontenelle erhielt er um das Jahr 788 das Ordenskleid und wurde von ihm wegen seiner Kenntnisse dem Kaiser Karl dem Großen empfohlen, der ihm die Leitung mehrerer Klöster anvertraute, unter andern die des Klosters des hl. Sixtus zu Rheims, des hl. Menius zu Chalons-sur-Marne (Catalaunium) und des von Flavigny (Flaviniacum). Letzteres Kloster, zu dessen Leitung er im Jahre 807 kam, stellte der hl. Ansegisus wie neu her, sowohl im Geistlichen als im Zeitlichen. Gottes Segen war sichtbar über sein Thun ausgegossen. Aus dieser Ursache ernannte ihn Kaiser Ludwig der Fromme im Jahre 817 zum Abte in Luxeuil (Luxovium) und nach Eginhards Tode im Jahre 823 zum Abte von Fontenelle, welches er durch seine Weisheit und sein gutes Beispiel, hauptsächlich aber durch gute Pflänzlinge, die er von Lureuil nach Fontenelle brachte, zu herrlicher Blüthe erhob. Durch Schenkungen an diese verschiedenen Klöster trug er sehr viel zu ihrem zeitlichen Flore bei. Ihm wird auch, und zwar nicht mit Unrecht, die Sammlung der Capitularen Karls des Großen und Ludwigs des Frommen zugeschrieben. Nachdem er sich durch geistliche und leibliche Almosen Freunde im Himmel bereitet, ging er endlich in seine Ruhe ein im J. 833 (nach Migne 634 [sic!]). Einige sind der Meinung, der hl. Abt Ansegisus von Luxeuil sei ein anderer als der von Fontenelle, und geben das Andenken an den Ersten am 18. Juli an; allein Mabillon, dem die Bollandisten beistimmen, hat bewiesen, daß hier eine und dieselbe Person gemeint sei.




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zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
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