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Ökumenisches Heiligenlexikon

Hinweise zu Stadlers »Heiligen-Lexikon« Abkürzungen

Foillan (Fuilanus, Feuillien, Pholien)


S. Foillanus, M. (31. al. 30. Oct.) Der hl. Foillan war ein Bruder der hhl. Ultanus und Fursäus. Ihr Vater war König Fyltan von Mounster in Irland. Fursäus widmete sich auf den Inseln dem klösterlichen Leben. Als er in sein Vaterland zurückkam, bewog er auch seine Brüder, der Welt zu entsagen. Von da ging er nach England und baute dort das Kloster Knobbersbury in dem Königreich der Ostangeln. Die Leitung desselben übergab er dem hl. Foillan, den er nach Irland gerufen hatte. Nach dem Tode des hl. Fursäus, der zu Perronne um das J. 650 erfolgte, kamen Ultan und Foillan nach Frankreich. Bei einigen Schriftstellern liest man, Foillan habe eine Reise nach Rom gemacht und sei dort (Bucelin sagt, von dem hl. Papste Martin I.) zum Regionarbischof geweiht worden. Wie es auch mit dieser Weihe seyn möge, Ultan vereinigte sich wenigstens wieder mit seinem Bruder, und beide verließen Cambrai, um nach Nivelle in Brabant sich zu begeben, wo die hl. Gertrudis Abtissin war. Das Kloster, welchem sie vorstand, hatte der hl. Pipin von Landen, ihr Vater, und die gottselige Ita, ihre Mutter, gestiftet. In der Nähe war auch ein Mannskloster. Die beiden Brüder hielten sich einige Zeit da auf. Im J. 652 gab die Abtissin Gertrudis dem hl. Ultan ein Landstück zwischen der Meuse und der Sambre, um darauf ein Spital und ein Kloster zu bauen; es gehörte damals zur Diöcese Mastricht und liegt jetzt in der Diöcese Lüttich. Dieß war die Abtei Fosse. Die hl. Gertrudis behielt den hl. Foillan zu Nivelle, damit er die Religiosen unterrichtete. Zugleich beschäftigte er sich mit dem Unterrichte des Volkes in den benachbarten Dörfern. Als er im J. 655 (nach Bucelin, der des Heiligen Lebensgeschichte am 30. Oct. gibt, 654) in Begleitung dreier Gefährten seinen Bruder zu Fosse besuchen wollte, ward er auf dem Wege von Räubern oder Ungläubigen in dem Walde von Sonec, jetzt Charboniere, im Hennegau um's Leben gebracht. Nach Menzel (Symb. II. 30) zeigte sich über dem Ermordeten eine helle Lichtsäule, Seine Gebeine werden mit großer Verehrung in der Kirche von Fosse aufbewahrt. Der Auffindung und Uebertragung derselben gedenken mehrere Martyrologen am 16. Jan. und 3. Sept. Der hl. Ultan starb den 1. Mai 686, nachdem er mehrere Jahre den Klöstern von Fosse und des Berges St. Quintin vorgestanden. (But. XV. 607. Lech. Buc.)




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zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
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