Ökumenisches Heiligenlexikon

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Thea von Ghaza


S. Thea, Valentina et Paulus, M. M. (25. al. 18. Juli). Diese hl. Martyrin Thea ist nach den griech. Menäen von der Obigen verschieden. Sie litt und starb unter dem Präfecten Firmilianus zu Cäsarea in Palästina. Als sie auf die Folter gespannt war, wo sie heftig geschlagen und an den Seiten mit eisernen Krallen jämmerlich zerfleischt wurde, rief eine andere christliche Jungfrau mit Namen Valentina den Richtern zu: »Wann wirst du einmal aufhören, meine Schwester zu peinigen?« Hieraus schlossen Einige, daß sie die leibliche Schwester der heil. Thea gewesen sei, während die Acten die Heimat der hl. Valentina nach Cäsarea, die der hl. Thea aber nach Aegypten verlegen. Auch sie wurde sogleich festgenommen und zur Opferung angehalten. Sie wehrte sich so kräftig gegen die Anwendung von Gewalt, daß der Opferaltar umstürzte. Die Wuth des Tyrannen wurde jetzt zur Raserei. Zwei schwache Jungfrauen sollte er nicht zwingen können, sich den »Gesetzen« zu unterwerfen! Umsonst verdoppelte er aber die Folterqualen; sie blieben standhaft. Da ließ Firmilianus beide Heldinnen an einander gebunden lebendig verbrennen. So geschah es am 25., oder nach dem griech. Kalender am 18. Juli d. J. 308. Am nämlichen Tage starb auch der hl. Paulus, welcher von Einigen für einen Bruder der hl. Thea gehalten wird, als Martyrer den Tod der Enthauptung. Ehe er starb, betete er mit lauter Stimme zu Gott um den Frieden der Kirche, um die Bekehrung der Heiden und Juden, für die Umstehenden, für den Kaiser, für den Richter und für seine Mörder. Da er insbesondere auch der Samaritaner gedachte, darf man vielleicht annehmen, daß er aus der Landschaft Samaria gebürtig war. (VI. 163-166.)




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zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
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