Gedenktag katholisch: 15. November
Name bedeutet: ? (gälisch.)
Statue am Hochaltar in der Klosterkirche Rheinau:
Findanus mit Taube und Pilgerstab 
Findanus aus vornehmer Familie wurde von Normannen auf die Orkney-Inseln verschleppt. Er konnte nach Schottland flüchten und lebte 845 eine Zeit lang als Einsiedler unter den Pikten, dann unternahm er aus Dankbarkeit über seine Freiheit eine Wallfahrt nach Rom. 847 kam er nach Alemannien und diente zunächst dem alamannischen Adeligen Wolvene. 856 trat er ins Benediktinerkloster in Rheinau ein; dort lebte er ab 859 als Inkluse.
Nach der Legende sah er die Reliquien des Blasius, als sie nach Rheinau kamen, in Gestalt einer Taube erst auf dem Altar, dann in der Krypta der Kirche, und erblickte er die Taube auf seiner Schulter, ehe er die Reliquien nach St. Blasien übertrug.
Findanus' Lebensgeschichte verfasste ein Mitbruder, der ebenfalls aus Irland stammte, schon kurz nach Findanus' Tod in Pfäfers. Seine Verehrung ist seit 1114 belegt; seine Gebeine wurden 1446 gefunden; 1531 wurden sie in der Reformation teilweise verbrannt, die Reste werden in Rheinau bewahrt.
Josef Anton Tschupp: Grabmal, 1710, in der Klosterkirche
Rheinau 
Attribute:
Buch, mit Fürstenhut, Taube auf der Schulter
Die Kirche des
Klosters Rheinau ist im April, Mai und
Oktober täglich außer montags von 14 bis 16 Uhr geöffnet, von Juni bis September täglich außer montags von 10 bis
12 und von 13 bis 17 Uhr geöffnet.
Findanus' Reliquien in der
Klosterkirche Rheinau 
Votivgabe: Findanus mit Taube über dem Kloster, 1794, in der
Klosterkirche Rheinau 
Kloster Rheinau heute 
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