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Gomidas war der dritte Sohn eines geachteten Handelsmanns in Konstantinopel, der sich anlässlich einer Pilgerfahrt nach Jerusalem zum Priester hatte weihen lassen. 1685 wurde er selbst zum Priester geweiht und wirkte als Seelsorger an der Gregorius-Kirche. Er trat von der armenischen zur römisch-katholischen Kirche über und setzte sich in seinen Predigten öffentlich für die Vereinigung der Kirchen ein. Deshalb wurde er verhaftet, in der Nacht vom 2. auf den 3. November vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt.
Die sterblichen Überreste von Gomidas wurden vom französischen Gesandten nach Frankreich überführt und in der Noviziatskapelle der Jesuiten in Lyon beigesetzt.
Kanonisation:
Gomidas Keumurgian wurde 1929 von Papst Pius XI. selig gesprochen.
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
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