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Ökumenisches Heiligenlexikon

Amphilochios Makris von Patmos

Taufname: Athanasios

Gedenktag orthodox: 16. April

Name bedeutet: Am: aus Amphilochien stammend (griech.)
At: der Unsterbliche (griech. - latein.)

Ältester
* 1886
† 16. April 1970 auf Patmos in Griechenland


Amphilochios Makris
Amphilochios Makris

Athanasios Makris trat im Alter von 16 Jahren dem Johannesklosters auf Patmos bei, nahm den Ordensnemen Amphilochios an und und studierte die Schriften der alten Väter, besonders die von Ephraem dem Syrer. Eines Tages floh er auf einem Schiff nach Alexandria, ging nach Jerusalem und wachte dort als Mönch Tag und Nacht in der Grabeskirche. Nachdem der Abt des Klosters auf Patmos ihn ausfindig gemacht hatte, musste er dorthin zurückkehren und dann zur Strafe zwei Jahre bei den Einsiedlern Makarios und Theoktistos leben. Anschließend wirkte er als Beichtvater auf den Inseln des Dodekanes, weithin bekannt durch seinen regen Briefwechsel mit den Beichtigern. Er gründete einen Gebetskreis, in dem Laien ununterbrochen täglich für jeweils eine Stunde eines der Anliegen der Christenheit vor Gott brachten.

Als er Abt auf Patmos wurde, verlangten die Italiener, die den Dodekanes damals beherrschten, Amphilochios' Abdankung. Er ging nach Athen und reiste von dort aus durch ganz Griechenland. Die SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. von Kreta setzte ihn zum Beichtvater für die ganze Insel ein. 1939 konnte er nach Patmos zurückkehren und begann nun auch caritative Tätigkeiten. Eine alte Einsiedelei baute er zum Kloster der Verkündigung des Herrn aus, das der hesychastischen Tradition verpflichtet wurde. Amphilochios' besondere Verehrung von Joseph von Nazaret war sonst in Griechenland ganz unüblich.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 02.09.2015

Quellen:
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz † (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XIV, Herzberg 1998

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.