Ökumenisches Heiligenlexikon

Roman Sitko

italienischer Name:

Gedenktag katholisch: 12. Oktober
in Polen als Märtyrer der deutschen Besatzung: 12. Juni

Name bedeutet: der Römer (latein.)

Priester, Märtyrer
* 30. März 1880 in Czarna Sędziszowska bei Mielec in Polen
12. Oktober 1942 in Auschwitz, heute Oświęcim in Polen


Roman Sitko
Roman Sitko

Roman war eines von acht Kindern von Wawrzyniec Sitko und Maria geb. Borys. Nachdem 1886 seine Mutter gestorben war, wurde er von der Stiefmutter aufgezogen, besuchte das Gymnasium Stanisław Konarski in Rzeszów, trat 1900 ins Theologische Seminar in Tarnów ein und wurde 1904 zum Priester geweiht. Er wurde dort KaplanEin Kaplan (von lateinisch capellanus, „der einer Hofkapelle zugeordnete Kleriker”) ist im deutschen Sprachraum ein römisch-katholischer Priester in den ersten Jahren nach seiner Weihe, der in der Regel noch einem erfahrenen Pfarrer unterstellt ist. In manchen Bistümern wird er Vikar genannt - dies ist die Bezeichnung des kanonischen Kirchenrechts von 1983 - in anderen Kooperator. des Bischofs und Präfekt des Kleinen Seminars, dann 1907 Katechet am Gymnasium in Mielec, wo er 1911/1912 auch ein Wohnheim errichtete und dann leitete. 1922 wurde er Kanzler der Bischofskurie in Tarnów und 1936 Rektor des Priesterseminars.

Am 22. Mai 1941 verhaftete ihn die Gestapo der deutschen Besatzer in Błonie bei Tarnów. Zusammen mit ihm wurden 19 Erstsemester und zwei Vorgesetzte festgenommen. Am 27. August 1942 wurde er ins Konzentrationslager nach Auschwitz verbracht, dann dort vom Lageraufseher ermordet.

Kanonisation: Roman Sitko wurde am 13. Juni 1999 in Warszawa / Warschau zusammen mit weiteren 107 polnischen Märtyrern aus der Zeit der deutschen Besatzung von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 06.09.2021

Quellen:
• https://pl.wikipedia.org/wiki/Roman_Sitko

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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