Andreas von Chaalis
französischer Name: André
auch: von Baudiment
Gedenktag katholisch: 10. November
Name bedeutet: der Mannhafte (griech.)
Andreas war Seneschall - höchster Hofbeamter - bei Graf Theobald IV. von
Blois. Er wurde
Zisterziensermönch in
Pontigny und dann 1136/1137 Gründerabt des von
König Ludwig VI. dem Fetten
1136 gestifteten Klosters
Chaalis im heutigen Fontaine-Chaalis bei Senlis, das er mit zwölf Mönchen aus Pontigny besiedelte.
1790 gehörten nur noch zwölf Mönche zum Kloster Chaalis, aber nur drei von ihnen - die alle krank waren - wohnten noch auf dem Gelände. 1791 wurde das Anwesen verkauft, erhalten blieb das noch recht neue Schloss - heute das Museum -, die Abtskapelle und Ruinen der einstigen Kirche. 1902 kaufte die Witwe eines protestantischen Bankiers das Anwesen und vermachte dieses nach ihrem Tod 1912 dem Institut de France zur Nutzung als für alle zugängliches Museum.
Die Anlage des
Klosters Chaalis in Fontaine-Chaalis bei Senlis ist
von April bis September täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr, im Winter nur am Wochenende sowie während der Schulferien von 10 Uhr bis
17 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 10 €. (2026)
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 23.04.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph
Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Abbaye_de_Chaalis - abgerufen am 17.07.2023
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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