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Ökumenisches Heiligenlexikon

Charalampos

auch: Charalampios, Haralampos

Gedenktag katholisch: 10. Februar

Gedenktag orthodox: 10. Februar

Gedenktag syrisch-orthodox: 10. Februar

Name bedeutet: der vor Freude Glänzende (griech.)

Bischof von Magnesia, Märtyrer
* im 2. Jahrhundert in Antiochia in Pisidien, heute Ruinen bei Yalvaç in der Türkei
† um 203 in Magnesia am Meander, heute Ruinen bei Ortaklar


Charalampos, Sohn einer griechischen Familie, war Priester und wurde Bischof von Magnesia in der Zeit von Kaiser Septimius Severus und dessen Statthalter Lucianus. Berichtet werden vielfältige und wundersame Taten für Notleidende: Betrübte und Niedergeschlagene tröstete er, eine Frau errettete er vor dem Tod, Gefangene wurden durch ihn bekehrt.

Propyläen zwischen dem dem Tempel der Artemis Leukophryene und der Agora in Magnesia, erbaut um 100
Propyläen zwischen dem dem Tempel der Artemis Leukophryene und der Agora in Magnesia, erbaut um 100

Die Legende berichtet, wie Charalampos im Alter von 113 Jahren gefangen genommen und seiner priesterlichen Gewänder beraubt am Marktplatz von Magnesia gefesselt und mit Messern traktiert wurde: man zog ihm bei lebendigem Leib die Haut ab wie dereinst Bartholomäus; er aber bedankte sich bei seinen Peinigern und heilte andere Gequälte, befreite einen seit 35 Jahren von einem Dämonen befallenen Mann, heilte schließlich Gallina, die Tochter des Kaisers. Seine Standhaftigkeit erzürnte den Statthalter so, dass er ihn eigenhändig zerfleischen wollte, aber ihm fielen die Hände ab. Er bat Charalampos um Heilung, dieser vollbrachte das. Zwei Augenzeugen, der Soldat Dauktos (Baptos) und der Henker Porphyrios, schworen daraufhin den Götzen ab, ebenso drei Frauen, die an der Versammlung teilnahmen; aber der Statthalter ließ sie alle festnehmen, foltern und enthaupten. Bevor Charalampos enthauptet wurde, bat er für die Haut aller Menschen und für die Fülle der Früchte der Erde. Die Henker bekehrten sich zum Christentum, Gallina begrub seinen Leichnam.

Patron gegen Pest, Cholera und Viehseuchen

Die Ausgrabungen von Magnesia umfassen das Stadtzentrum mit dem Artemis-Tempel, der Agora und weiteren kleineren Bauten. Sie können jeden Tag von 8.30 Uhr und 19 Uhr - im Winter bis 17 Uhr - besichtigt werden, der Eintritt beträgt 2 €. Außerhalb der Einzäunung finden sich gegenüber die Ruinen des Gymnasiums und oberhalb die spärlichen Reste des Theaters, etwas weiter die gut erhaltenen des Stadions. (2013)

Weitere Bilder und Eindrücke aus Magnesia gibt es in unserem Blogeintrag zu Magnesia.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 03.09.2015

Quellen:
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVI, Herzberg 1999
• http://ocafs.oca.org/FeastSaintsViewer.asp?FSID=100475

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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