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Ökumenisches Heiligenlexikon

Eberhard von Tüntenhausen

Gedenktag katholisch: 28. September

Name bedeutet: stark wie ein Eber (althochdt.)

Hirte
* in Tüntenhausen, heute Stadtteil von Freising in Bayern
† um 1370 (?) daselbst


Eberhard soll Wunderkräfte gehabt haben: wo er seinen Hirtenstab in den Boden steckte, wuchs demnach ein Baum. Er zog mit seiner Schafherde bis nach München.

Bauern entnahmen Eberhards Grab Erde und mischten sie unter das Futter kranker Tiere; die Heilkraft dieser Erde sei nachgewiesen. Seit 1934 ist das Grab geschlossen, Eberhards Gebeine ruhen in der Pfarrkirche St. Michael in Tüntenhausen, wo er vor allem im 15. und 18. Jahrhundert verehrt wurde; damals wurden ihm Kälber als Gabe dargebracht.

Kanonisation: Eberhards Verehrung ist erstmals im Jahr 1428 bezeugt. 1734 wurde nach einem bischöflichen Prozess die seit unvordenklicher Zeit anhaltende Verehrung bestätigt, was eigentlich zumindest einer Seligsprechung gleichkommt; inzwischen ist er dennoch aus dem römischen Heiligenkalender gestrichen.
Patron der Hirten und Haustiere, gegen Viehseuchen, für gutes Wetter





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 12.11.2014

Quellen:
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XX, Nordhausen 2002
• Bernd Feiler, E-Mail vom 28. September 2005
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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