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Ökumenisches Heiligenlexikon

Ermin von Lobbes

auch: Ermino, Erminon
neudeutsch: Erwin

Gedenktag katholisch: 25. April
Übertragung der Gebeine von Lobbes nach Binche im Hennegau: 20. Juni
Übertragung der Gebeine: 14. Oktober
Erhebung oder Überführung der Gebeine: 26. Oktober

Name bedeutet: der Freund des Heeres (althochdt.)

Abtbischof von Lobbes
* in Herly, heute St-Erme-Outre-et-Ramecourt in Frankreich
† 25. April 737 in Lobbes in Belgien


Ermin war KlerikerEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. in Laon und wurde später Benediktinermönch in Lobbes, dann 711 oder 712 dort Abtbischof als Nachfolger von Ursmar.

Ermin wurde zunächst in seinem Kloster Lobbes bestattet. 1409 wurden seine Gebeine in die Kollegiatskirche übertragen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 05.10.2016
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995