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Ökumenisches Heiligenlexikon

Fructuosus von Braga

spanischer Name: Fructuoso

Gedenktag katholisch: 16. April
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum Santiago de Compostela und im Bistum Astorga Übertragung der Gebeine, auch der Gefährten: 12. April

Name bedeutet: der Fruchtbare (latein.)

Abt und Bischof von Braga
* in Spanien
† um 665


Kirche des ehemaligen Klosters in Montes di Valdueza
Kirche des ehemaligen Klosters in Montes di Valdueza

Fructuosus war ein Verwandter der Königsfamilie der Westgoten. Er wurde in Valencia ausgebildet und lebte dann auf dem Besitz seiner Familie im Bierzo - dem Gebiet um Ponferrada bei León. Er gründete dort sowie in Galicien und in der ehemaligen römischen Provinz Baetica mehrere Klöster, auch für Frauen, das erste in Complutum - den heutigen Ruinen in Alcalá de Henares bei Madrid - ein weiteres zusammen mit seinem Schüler Valerius hoch in der Einsamkeit der Berge, das Kloster San Pedro in Montes di Valdueza. Für diese Klöster verfasste er eine Regel mit Elementen aus der des Isidor von Sevilla und anderen. Um 655 wurde er Abtbischof des Klosters in Dumium - dem heutigen Ortsteil Dume von Braga - in Portugal. Offenbar praktizierte er hier die monatliche Zusammenkunft mit den Äbten der angeschlossenen Klöster.

Kirche São Fructuoso und ehemaliges Kloster in Braga-Dume
Kirche São Fructuoso und ehemaliges Kloster in Braga-Dume

Fructuosus wurde in seinem Kloster - der heute nach ihm benannten Kirche São Frutuoso de Montélios in Braga-Dume - bestattet. Dort entstand wohl kurz nach seinem Tod seine Lebensgeschichte. Seine Reliquien wurden 1102 nach Santiago de Compostela übertragen, zusammen mit jenen der sonst unbekannten Märtyrer Silvester und Cucuphatus / Cucufas.

Catholic Encyclopedia

  Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon

Die Kirche São Fructuoso ist täglich außer montags von 14 Uhr bis 16.30 Uhr zur Besichtigung geöffnet; der Eintritt ist frei. (2015)
Die Kirche und die abgesperrten Ruinen des ehemaligen Klosters in Montes di Valdueza können besichtigt werden, den Schlüssel - llave - gibt es im Dorf im Casa Pilar. (2015)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 21.06.2016

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 4. Herder, Freiburg im Breisgau 1995

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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