Ökumenisches Heiligenlexikon

Caius von Korea

auch: Caius
Ordensnamen: Augustus Gaius

Gedenktag katholisch: 15. November

Name bedeutet: der Freudige (latein.)

Katechet, Ordensmann, Märtyrer
* 1571 in Korea
15. November 1624 in Nagasaki in Japan


Caius war Christ in einer Zeit, in der das Christentum in Korea noch nicht sehr verbreitet war, und lebte als Einsiedler. Als die Japaner in Korea einfielen, wurde er gefangen genommen und sollte nach Japan gebracht werden, aber ein Schiffbruch führte ihn zum Haus eines neu bekehrten Christen, der ihn zu den Jesuitenordenmissionaren nach Funai - dem heutigen Ōita - brachte. Er wurde ihr Assistent und ein eifriger Katechet und Krankenpfleger an Aussätzigen; man nannte ihn deshalb den kleinen Apostel. Als in Japan erneut eine antichristliche Verfolgung ausbrach, wurde Caius verhaftet; er sollte seine Missionstätigkeit aufgeben, was er ablehnte, deshalb wurde er auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Seine Hinrichtung ereignete sich noch bevor er die Bestätigung erhielt, in den Jesuitenorden aufgenommen zu sein.

Caius war der erste christliche Märtyrer koreanischer Nationalität.

Kanonisation: Caius wurde am 7. Mai 1867 von Papst Pius IX. zusammen mit weiteren 204 Märtyrern in Japan seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.06.2020

Quellen:
• https://catholicsaints.info/blessed-caius-of-korea
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/90422

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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