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Ökumenisches Heiligenlexikon

Gaudentius von Gnesen

auch: Radzim, Radim

Gedenktag katholisch: 11. Oktober
gebotener Gedenktag im Erzbistum Gniezno / Gnesen: 14. Oktober
Übertragung der Gebeine: 24. August

Name bedeutet: der Fröhliche (latein.)

erster Erzbischof von Gniezno
* um 965 in Libice nad Cidlinou in Tschechien
† 12. oder 14. Oktober um 1007 in Gnesen/Gniezno in Polen


Gaudentius war der Sohn des böhmischen Fürsten Slavnik von Libice und Halbbruder von Adalbert von Prag. Diesen begleitete er 988 ins Kloster an Santi Bonifacio e Alessio nach Rom. 996 weilte er in Prag, dann in Polen und bei den Pruzzen, wo er 997 Zeuge des Märtyrertodes seines Bruders wurde. 999 wurde er zum Erzbischof geweiht und 1000 in Gnesen eingesetzt. Eine nicht näher zu verstehende Nachricht berichtet, er habe das Land anathematisert - also Gott, seiner Gnade aber v. a. seinem Zorn überlassen.

Gaudentius' Gebeine wurden zusammen mit denen von Adalbert 1039 durch Břetislav von Böhmen in den Veitsdom nach Prag überführt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 01.06.2017

Quellen:

• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 4. Herder, Freiburg im Breisgau 1995

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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