Ökumenisches Heiligenlexikon

Milada von Prag

auch: Mlada, Mileda
Ordensname: Maria

Gedenktag katholisch: 8. Februar

Name bedeutet: (tschechische Kurzform von Amalberga): von den Amalern (einem ostgotischen Adlesgeschlecht) beschützt (althochdt. - tschechisch)

Äbtissin in Prag
8. Februar 994 (?) in Prag in Tschechien


Milada war die Tochter des Fürsten Bolesław I. dem Grausamen von Böhmen. Sie wurde am damaligen Kloster Niedermünster in Regensburg erzogen und dann von ihrem Vater nach Rom gesandt, um bei Papst Johannes XIII. die Erlaubnis zur Gründung eines eigenständigen Bistums für Böhmen und Mähren mit Sitz in Prag zu erreichen. Der Regensburger Bischof Michael weigerte sich aber, auf diese bislang zu seiner Diözese gehörenden Gebiete und die Einnahmen zu verzichten, erst Wolfgang von Regensburg stimmte zu. Während ihres Aufenthaltes in Rom trat Milada mit dem Ordensnamen Maria dem Benediktinerorden bei und wurde von Papst Johannes zur Äbtissin geweiht. Nach ihrer Rückkehr um die Jahreswende 972/973 richtete sie in Prag das von ihrem Bruder Boleslaw II. finanzierte Kloster an der Kirche St. Georg ein, die allererste Ordensniederlassung in Böhmen.

Miladas Gebeine ruhen seit 1675 in der Annakapelle der Kirche ihres Klosters St. Georg in Prag.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 03.05.2021

Quellen:

• https://www.domradio.de/namen/milada
• Ines Fröde, E-Mail vom 30. April 2021

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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