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Ökumenisches Heiligenlexikon

Nikephoros von Chios

Gedenktag orthodox: 1. Mai

Name bedeutet: der Sieger (griech.)

Mönch, Priester
* um 1750 in Kardamyla auf Chios in Griechenland
im Sommer 1821 in 1821 in Agia Paraskevi auf Chios in Griechenland


griechische Ikone
griechische Ikone

Nikephoros war als Kind schwer krank, seine Eltern legten das Gelübde ab, ihn nach seinem Überleben dem Kloster Nea Moni in Agia Paraskevi zu übergeben. Dort wurde er als Heranwachsender aufgenommen und dann an der berühmten Schule in der Stadt Chios ausgebildet, u. a. durch Makarios Notaras von Korinth, der den größten Einfluss auf Nikephoros ausübte, und == Athanasius von Paros, der von 1788 bis 1811 Leiter der Schule in Chios war. 1802 wurde Nikephoros zum Abt des Klosters Nea Moni gewählt, trat aber noch vor dem Ende seiner zweijährigen Amtszeit zurück, weil ihm die Beschäftigung mit den Klosterfinanzen zuwider war und er in spirituellen Angelegenheiten auf den Widerstand der Mönche stieß. Er verließ das Kloster und zog sich ins Kloster Agios Georgios - auch Resta genannt - nach Vrontados zurück, wo er lehrte und schrieb, u. a. eine Geschichte des Klosters Nea Moni, die 1804 in Venedig gedruckt wurde. Auf seinem Totenbett bat Makarios von Korinth Nikephoros 1805, sein Buch mit Heiligengeschichten von Märtyrern, Asketen und anderen zu vollenden. Schon zu seinen Lebzeiten wurde Nikephoros ob seiner Lebensweise von der Bevölkerung als Heiliger angesehen.

Nach Nikephoros' Tod wurde sein Leichnam ins Kloster Agios Georgios gebracht und in ein Grab gelegt, in dem auch Makarios Notaras von Korinth und der Mönch Nilus beerdigt worden waren. 1845 wurden Nikephoros' Gebeine erhoben und in die Metropolitankirche nach Chios gebracht. Viele Jahre später bat die Gilde der Gerber um die Reliquien und brachte sie wieder ins Kloster Agios Georgios, wo sie in der Kirche ruhen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.04.2019

Quellen:
• https://oca.org/saints/lives/2019/05/01/101262-venerable-nicephorus-of-chios

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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