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Ökumenisches Heiligenlexikon

Rembrandt Harmensz van Rijn

Gedenktag evangelisch: 4. Oktober

Name bedeutet: R: Rat und Schwert (althochdt.)
H: Heermensch (althochdt.)

Maler
* 15. Juli 1606 in Leiden in den Niederlanden
† 4. Oktober 1669 in Amsterdam in den Niederlanden


Rembrandt besuchte die Lateinschule und die Universität seiner Heimatstadt Leiden. 1623 wurde er Schüler beim in Italien ausgebildeten Pieter Lastmann in Amsterdam, 1631 zog er selbst nach Amsterdam. Er wurde schnell ein sehr begehrter Portraitmaler, schuf lebensgroße Bilder und viele Landschaften. 1634 heiratete er seine Frau Saskia, die gemeinsamen Kinder starben alle bis auf den Sohn Titus, der später beruflich in die Fußstapfen des Vaters trat. 1642 starb auch Rembrandts Frau, im selben Jahr löste sein Gemälde Die Nachtwache einen Konflikt mit den Bürgertum aus, der Rembrandts Beliebtheit starken Abbruch tat. Ab 1645 lebte er mit Hendrickje Stoffels, mit der er eine Tochter Cornelia hatte; seine Bilder wurden wärmer, später auch in barocker Größe erstellt. 1656 erlitt er den vollkommenen wirtschaftlichen Zusammmenbruch, Haus und Habe wurden versteigert; in seinen dunklen Bildern sind nun nur noch die Menschen hervortretend. Er starb, fünf Jahre nach Hendrickjes Ableben, einsam und arm.

Rembrandt hat etwa 700 Gemälde, 300 Radierungen und 1800 Zeichnungen hinterlassen, meist mit biblischen Motiven. In mehr als 100 Selbstbildnissen beobachtete er sich selbst.

Selbstportrait, 1659
Selbstportrait, 1659

  Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon




Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 25.11.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• dtv-Lexikon, Bd. 15, München 1980