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Ökumenisches Heiligenlexikon

Starez Leonid

Taufname: Lew Nagolkin

Gedenktag orthodox: 11. Oktober
Erhebung der Gebeine 1998: 27. Juni

Gedenktag evangelisch: 24. Oktober

Name bedeutet: S: ein Starez oder Starze - wörtlich übersetzt ehrwürdiger Greis - ist ein besonders erfahrener Mönch - oft langjähriger Einsiedler - und in der Folge meist ein spiritueller Lehrer
L: Sohn eines Löwen (griech.)

Mönch, Seelsorger
* 1768 in Zentralrussland
† im Oktober 1841 in Kaluga in Russland


Starez Leonid
Starez Leonid

Leonid Nagolkin war seit 1784 Kaufmannsgehilfe und reiste durch das Land. 1794 trat er in die Mönchskolonie Optina in Kaluga ein, 1796 wurde er Einsiedler in der Einsiedelei nahe Orjol, die von dem Athos-Mönch Abt Kischkin geleitet wurde. Er wurde Priester und nahm den Ordensnamen Leonid an, 1801 wurde er selbst Abt der Einsiedelei. Nach vier Jahren legte er das Amt nieder und begab sich zusammen mit zwei Brüdern ins Kloster Valaam im Ladogasee. Immer tiefer begab sich Leonid auf den Weg des Starzentums, einer Erziehung zur Buße und Askese in möglichster Abgeschiedenheit und Einsamkeit. 1817 musste er ob dieses kontemplativen Weges das Kloster verlassen und begab sich als Einsiedler in die Tiefe der Wälder. 1829 kehrte er nach Optina zurück; hier wurde er von vielen Ratsuchenden aufgesucht, auch immer mehr Schüler schlossen sich ihm an, das Starzentum wurde weithin bekannt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 26.11.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• Robert Foerster, E-Mail vom 24. Oktober 2012