Ökumenisches Heiligenlexikon

Tewdrig von Glamorgan

auch: von Tintern
auch: Tewdric, Theodorich
walisisch; Teithfallt

Gedenktag katholisch: 1. April

Name bedeutet: der im Volk Mächtige (althochdt.)

Fürst von Glywysing, Einsiedler, Märtyrer
* in Cardiff in Wales
550im 6. Jahrhundert in Mathern in Wales


Zeichnung nach einer Statue von J. Evan Thomas: Tewdrigs Tod, aus: The People's illustrated Journal 10/1852
Zeichnung nach einer Statue von J. Evan Thomas: Tewdrigs Tod, aus: The People's illustrated Journal 10/1852

Tewdrig war Fürst von Glywysing - etwa der heutigen Grafschaft Glamorganshire in Wales entsprechend -, verheiratet mit Gowan. Zunächst konnte er die eindringenden Sachsen in der Schlacht von Llandaff - dem heutigen Stadtteil in Cardiff - besiegen, weshalb er später Patron dieser Kirche wurde. Er dankte zugunsten seines Sohnes Meurig (Maurice) ab und zog sich zurück, um als Einsiedler an einer felsigen Stelle am Fluss - an der Stelle des 1131 gegründeten Klosters - in Tintern zu leben, wurde dann aber durch seinen Sohn zurückgerufen, um die Armee zu führen gegen die eindringenden sächsischen Truppen, die zuvor schon die Gegend um Hereford verwüstet hatten. Er gewann den Kampf, wurde aber nahe seiner Einsiedelei tödlich verwundet. Er bat noch, auf die Insel Flat Holm / Ynys Echni gebracht zu werden, starb aber nach drei Tagen unterwegs in Mathern. Die Überlieferung berichtet, dass die Reise mit einem von zwei Hirschen gezogenen Wagen stattfand; überall dort, wo die Hirsche Rast machten, sei eine Quelle entsprungen.

Da die Sachsen damals Heiden waren und Tewdrig Christ, gilt er als Märtyrer. Am Ort des Grabes in Mathern ließ sein Sohn Meurig eine Kirche errichten. Die Geschichte von Tewdrig ist berichtet im Book of Llandaff, das um 1125 verfasst wurde zur Begründung der Rechte dieses Bistums gegen die konkurrierenden Bistümer St David's und Hereford. 1615 berichtete Bischof Godwin von Llandaff, er habe in einem Sarg vor dem Altar der Kirche in Mathern den Schädel, der durch ein Loch durchbohrt war, gesehen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 04.04.2020

Quellen:
• https://en.wikipedia.org/wiki/Tewdrig

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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