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Ökumenisches Heiligenlexikon

Theodard von Tongern-Maastricht

auch: Dodart
neudeutsch: Diethard

Gedenktag katholisch: 10. September
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Speyer

Name bedeutet: der im Volk Kühne (althochdt.)

Bischof von Tongern-Maastricht, Märtyrer
* um 618 (?) bei Speyer in Rheinland-Pfalz (?)
† 671/672 im Bienwald bei Rülzheim nahe Wörth am Rhein in Rheinland-Pfalz (?)


Relief im „Dieterskirchel” im Bienwald bei Rülzheim
Relief im Dieterskirchel im Bienwald bei Rülzheim

Theodard wurde - wohl nach 660 - Bischof von Tongern-Maastricht.

Sichere Nachrichten über Theodards Leben gibt es auf Grund der reichen Legenden kaum. Aus der von Anselm von Lüttich in den Jahren 1052 und 1056 verfassten Geschichte über die Bischöfe von Lüttich geht hervor, das Motiv für Theodards gewaltsamen Tod sei die Beschwerde bei König Childerich II. über die Bedrückung und Plünderung von Theodards Bistums durch fränkische Adlige gewesen; demnach wurde er im Auftrag dieser Adligen auf einer Reise im Bienwald erschlagen und an der Stelle seines Martyriums beigesetzt.

Theodards Nachfolger Lambert von Maastricht ließ seine Gebeine nach Lüttich überführen. Theodards Reliquien wurden 1489 erhoben und neu gefasst, aber bis auf wenige Reste in der Französischen Revolution vernichtet, nur geringe Teile sind noch im Domschatz von Lüttich. Die Bevölkerung im Umkreis des ersten Begräbnisortes verehrte weiterhin die Stelle und den Tag des Märtyrertodes und erbaute dort eine kleine ihm geweihte Kirche, Dieterskirchel genannt, die Ziel zahlreicher Wallfahrten war. Sie wurde im 14. Jahrhundert erneuert, 1824 wegen Baufälligkeit abgetragen und 1957 neu errichtet; auch dort liegt nun eine kleine Reliquie.

Attribute: Schwert
Patron der Viehhändler

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.08.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 9. Herder, Freiburg im Breisgau 2000
• https://de.wikipedia.org/wiki/Dieterskirchel

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.