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Ökumenisches Heiligenlexikon

Theophano Martiniake

Griechisch: Θεοφανώ Μαρτινιακή

Gedenktag orthodox: 16. Dezember

Name bedeutet: Gott ist erschienen (griech.)

Kaiserin, Nonne, Wundertäterin
* 865 (?) in Konstantinopel, heute Ístanbul in der Türkei
† 10 November 893 (?) daselbst


Ikone im Kloster bei Vasilika
Ikone im Kloster bei Vasilika

Theophano war eine Tochter von Konstantin Martiniakou, ansonsten ist ihre Herkunft nicht ganz geklärt. Sie war eine gebildete und tief religiöse Frau, die der Überlieferung zufolge den größten Teil des Tages mit Gebeten, Psalmen und Hymnen verbrachte. Um 883 heiratete sie Kaiser Leo VI. den Weisen, der - wohl nicht der leibliche - Sohn des Kaisers Basil I. war, welcher die Ehe arrangiert hatte. Leo fungierte seit 870 als Mitkaiser; 886, nach dem Tod seines Vaters, bestieg Leo den Thron endgültig. Theophano stiftete nun das Anastasia-Kloster oberhalb von Vasilika bei Thessaloniki. Schon 889 holte Leo eine Geliebte an den Hof, Theophano zog sich - ungeklärt ist, ob dies freiwillig erfolgte - um 893 in ein Kloster im Stadtteil Blachernai in Konstantinopel zurück.

griechische Ikone
griechische Ikone

Nach Theophanos Tod ließ ihr Mann ihr eine Kirche bauen, die er ihr weihen lassen wollte; weil ihm dies untersagt wurde, ließ er das Bauwerk Allen Heiligen widmen, so dass mit deren Verehrung auch die von Theophano eingeschlossen ist. Der Überlieferung zufolge war es Leo, der den seitherigen Gedenktag für alle Märtyrer ausweitete auf einen Tag für alle Heiligen. Heute liegen Theophanos Gebeine in der Georgs-Kirche im Konstantinopeler Stadtteil Phanar / Fener. Andere Reliquien lagen im von ihr gestifteten Anastasia-Kloster bei Vasilika, diese wurden 2012 gestohlen.

Kanonisation: Theophano wurde nach ihrem Tod heiliggesprochen.

Das Anastasia-Kloster nahe Vasilika ist täglich von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang geöffnet. (2019)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 02.07.2019

Quellen:
• https://el.wikipedia.org/wiki/Θεοφανώ_Μαρτινιακή
• https://en.wikipedia.org/wiki/Theophano_Martiniake
• https://moniagiasanastasias.gr/ιερη-μονη/ιστορια

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.