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Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

11. April

1. † am Donnerstag, dem 11. April 1079, wurde in Krakau zum Blutzeugen, der heilige Bischof und Märtyrer Stanislaus von Krakau, Stanislaw von Kraków, der, nach seinen Studien in Krakau und Gnesen, Gniezno, sieben Jahre in Paris in der Abtei Saint-Germain-des-Prés lebte, wo er die clunyazensische Reform kennen lernte, die er dann in Polen einführte; 36-jährig wurde er zum Bischof von Krakau gewählt; er war in seiner rechtlosen Zeit, ein unerschütterlicher Verteidiger der Menschlichkeit und christlichen Sitte, damit er seine Kirche von Krakau als guter Hirt führen konnte; er hat den Armen geholfen, seine KlerikerEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. alljährlich besucht, bis er schließlich, während er das heilige Messopfer feierte, von Boleslaw, dem König von Polen, den er gerügt hatte, persönlich ermordet worden ist.

2. † heute gedenkt die Kirche des heiligen Antipas, den Johannes im Buch der Geheimen Offenbarung (2, 13) für Pergamon als getreuen Zeugen erwähnt.

3. † am Montag, dem 11. April 180, entschlief auf Kreta, der heilige Bischof Philippus von Gortyna, der, zur Zeit der Kaiser Mark Anton Verus und Lucius Aurelius Commodus, seine Kirche kraftvoll beschützt hat vor den Wutausbrüchen der Heiden und vor der Hinterlist der Häretiker.

4. † am Dienstag, dem 11. April 299, wurde in Salona in Dalmatien zum Blutzeugen, der heilige Bischof und Märtyrer Domnio, von dem berichtet wird, dass er zur Zeit der diokletianischen Verfolgung den Martertod erlitten hat.

5. † am Mittwoch, dem 11. April 540, entschlief bei Gaza in Palaestina, der heilige Einsiedler Barsanuphios, ein gebürtiger Ägypter, der begnadet war mit einzigartiger Begabung zur Kontemplation und außergewöhnlicher Lauterkeit des Lebens.

6. † an einem 11. April um 550, entschlief in Spoleto, der heilige Mönch Isaac der Syrer, der das Kloster Monteluco, gegründet hat, an dessen Tugenden Papst Gregor der Große (12. März 604/6) erinnert.

7. † am Freitag, dem 11 April 1119, entschlief in der Kartause von Torre in Squillace in Kalabrien, de selige Lanuinus, der Gefährte und Nachfolger des heiligen Ordensgründers Bruno (6. Oktober 1101/1).

8. † am Dienstag, dem 11. April 1223, entschlief bei Coimbra in Portugal, die selige Jungfrau Sancia, Tochters des Königs Sancius I., die Klostergründerin der Zisterzienserinnen in Celas bei Coimbra, die dort auch selber das Ordensgewand anlegte.

9. † am Samstag, dem 11. April 1495, entschlief in Coni, südlich der Alpengipfel, der selige Priester Angelo Antonio Carletti di Chivasso aus dem Minderbrüderorden, überragend durch seine Gelehrtheit, Klugheit und Nächstenliebe.

10. † am Freitag, dem 11. April 1608, wurde in London-Tyburn gehenkt, ausgewaidet und gevierteilt, der selige Priester und Märtyrer George Gervase, 37 J., der als Waisenjunge 12-jährig von englischen Piraten unter Francis Drake, die 1587 im Hafen von Cadiz die spanische Flotte zerstörten, als Matrose mitgenommen und 12 Jahre gehalten wurde; zurück in seiner Heimat stellte er fest, dass sein Bruder Henry wegen des katholischen Glaubens nach Frankreich ausgewandert war; er fand ihn, ging aber nach Douai und begann seine Studien, wurde 1603 zum Priester geweiht und konnte einige Jahre in England als Heimat-Missionar wirken; 1606 wurde er aufgegriffen und ins Exil entlassen; er pilgerte nach Rom, wurde als Kandidat der Jesuiten abgewiesen, kehrte zurück nach Douai und trat dort bei den Benediktinern ein. Sein Bruder Henry wollte ihn bei sich in Lille aufnehmen, solange die Verfolgung wütete, aber er kehrte nach England zurück, wurde aufgegriffen, angeklagt und wegen vermeintlichen Hochverrats zur Höchststrafe verurteilt und hingerichtet.
Siehe auch 1. August, 14/5

11. † am Karsamstag, dem 11. April 1903, entschlief in Lucca, die heilige Jungfrau Gemma Galgani, 25 J., geboren nahe Lucca; sie hatte eine besondere Liebe zum Leiden des Herrn und weihte sich Ihm ganz; gerne wäre sie in den Orden der Passionistinnen eingetreten, wurde aber nicht formell aufgenommen, auch wegen der großen Anteilnahme der Öffentlichkeit an ihren Leiden und Visionen; in den letzten 18 Monaten ihres Erdenlebens litt sie jeden Freitag hingebungsvoll unter ihrer Stigmatisierung.

12. † am Samstag, dem 11. April 1914, entschlief ebenfalls in Lucca, die selige Jungfrau Elena Guerra, die zur christlichen Mädchenerziehung Suore Oblate dello Spiritu, Oblatinnen vom Heiligen Geist, gegründet hat und die Gläubigen darauf aufmerksam machte, dass für die Heilsökonomie ihr Mitwirkung mit dem Heiligen Geist sehr wichtig ist, so dass viele das staunend erkannt haben.

13. † am Samstag, dem 11. April 1942, wurde im Vernichtungslager Ocwiciem, Auschwitz, ums Erdenleben gebracht, der selige Priester und Märtyrer Feliks Symforian Ducki, 53 J., aus dem Kapuzinerorden.
Siehe auch 28. Mai, 14/40


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 04.04.2015
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
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