Ökumenisches Heiligenlexikon

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14. Juni

1. † In Samaria, Sebaste, Nablus in Palästina, Gedächtnis des heiligen Elisaeus, Elischa, אלישׁע, Gott hilft, der Jünger des Elias, Elija (20. Juli/2), gewesen (2. Kön 2, 12 - 13) und der Prophet in Israel war, zur Zeit des Königs Joram bis in die Tage des Joas, um 840 v. Chr., und der, obwohl er keine Prophetenworte schriftlich hinterlassen hat, nichtsdestoweniger Wunder gewirkt hat, auch für Fremde (2. Kön 8, 15), und so verkündigt hat, dass das Heil für alle Menschen in Zukunft kommen werde.

2. † an einem 14. Juni, wurde in Aquilea im Stadtgebiet von Venedig, der heilige Märtyrer Protus zum Blutzeugen.

3. † an einem 14. Juni, um 287, wurden bei Soissons zu Blutzeugen, die heiligen Märtyrer Valerius und Rufinus. Nach der Überlieferung waren sie hohe Beamte der Verwaltung der römisch-kaiserlichen Kornkammern in der Aisne. Sie nahmen die Gelegenheit der Verbindungen zu so vielen Menschen wahr und verkündeten ihnen das Evangelium, den Funktionären, Kaufleuten und Reisenden. Ihr verantwortlicher Vorgesetzter hat sie zur Zeit der Verfolgung angezeigt und sie wurden in der Vesle ertränkt. Christen bargen ihre Leichen und begruben sie.

4. † an einem 14. Juni, im 4. Jahrhundert, entschlief in Neapel, in der Campagna, der heilige Bischof Fortunatus.

5. † an einem 14. Juni, im 7. Jahrhundert, entschlief in Vienne in Burgund, der heilige Bischof Aetherius.

6. † am Dienstag, dem 14. Juni 847, entschlief in Konstantinopel, der heilige Patriarch Methodius I., der sich, geboren in Syracus auf Sizilien, als Student nach Konstantinopel begab, aber dort bald in ein Kloster eintrat. Dort wurde er, hochbegabt wie er war, im Scriptorium zum Abschreiben von Handschriften eingeteilt. Es brach der Ikonoklastenstreit aus und er flüchtete, zur Verteidigung der Verehrung der heiligen Ikonen, nach Rom zu Papst Paschalis I. (11. Februar 824/8), der ihn aber zurückschickte, um die Reihe der Ikonenverehrer zu stärken. Er wurde verhaftet, gegeißelt und in ein enges Verließ eingesperrt; sein Leiden dort dauerte neun Jahre. Wieder in Freiheit, wurde er zum Patriarchen erhoben. Er hat den Triumph des orthodoxen Glaubens feierlich zelebriert; er hat den noch heute gefeierten Sonntag der Orthodoxie am 1. Sonntag in der Fastenzeit eingeführt.

7. † am Mittwoch, dem 14. Juni 853, wurden zu Blutzeugen in Cordoba in der Provinz Andalusien in Spanien, die heiligen Märtyrer Anastasius, ein Priester, Felix, ein Mönch, und Digna, eine Jungfrau, die am selben Tage zusammen als Märtyrer gefallen sind. Anastasius hat sich vor den maurischen Ratsherren zum christlichen Glauben bekannt und ist unverzüglich durch das Schwert entrafft worden; mit ihm auch Felix, ein gebürtiger Gaetuler aus West-Nordafrika, der durch spanische Asturier den katholischen Glauben und das monastische Leben kennengelernt hatte; Digna aber, ein noch junges Mädchen, das wegen der beiden Hinrichtungen den Richter heftig getadelt hatte, ist sofort ebendort enthauptet worden.
Siehe auch 3. Juni, 9/29 - 31

In der Niederländischen Kirchenprovinz: Fest der heiligen Lidwina von Schiedam, Jungfrau und Mystikerin: 14. April 1433/12


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 05.06.2015
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
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