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Ökumenisches Heiligenlexikon

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24. Februar

1. † am Mittwoch, dem 24. Februar 303, wurde in Nikomedien, Ismid, zum Glaubens- und Blutzeugen, der heilige Märtyrer Evetius, der, unter Kaiser Diokletian, im selben Augenblick, als er auf dem Markt die Edikte gegen die Diner Gottes ausgehängt sah, von Glaubensglut entfacht, unter den Augen der Bevölkerung, die Veröffentlichungen des bösen Gesetzes öffentlich abgerissen hat und deswegen alle erdenklichen Grausamkeiten erlitten hat.

2. † am Samstag, dem 24. Februar 479, entschlief in Trier, der heilige Bischof Modestus. Zu seiner Zeit begann Chlodwig seine Königsherrschaft über die Franken.

3. † am Dienstag, dem 24. Februar 616, entschlief in Canterbury, der heilige Ethelbert, König von Kent, den ersten der Könige Englands, den der heilige Augustinus von Canterbury (26. Mai 604/6), nachdem einer seiner Mönche ihn für den Glauben an Christus gewonnen hatte, persönlich getauft hat, als er von seiner eigenen Bischofsweihe aus Arles zurückkehrte.

4. † am Samstag, dem 24. Februar 1481, entschlief in Ascoli, der selige Priester Costanzo Servoli da Fabriano, etwa 80 J., der 15-jährig in den Predigerorden eintrat, geprägt wurde durch seinen Lehrmeister, den heiligen Antoninus (2. Mai 1459/8), den späteren Bischof von Florenz, und den heiligen Corradino da Brescia (1. November 1429/-), den Reformatoren des Dominikanerordens; er war fünfmal Prior, in verschiedenen Häusern, zuletzt in Ascola, er war für sich streng, für andere mild und suchte immer den Frieden durch Ordenstreue zu gewinnen.

5. † am Sonntag, dem 24. Februar 1510, entschlief in Mantua, der selige Marcus de Marconi aus dem Orden der Eremiten des heiligen Hieronymus.

6. (sic)† am Dienstag, dem 24. Februar 1891, entschlief in seiner Geburtsstadt Pagani bei Salerno, der selige Priester Tommaso Maria Fusco, 59 J., der siebente von acht Söhnen. Als 7-Jähriger verlor der durch die Cholera seine Mutter, als 9-Jähriger auch den Vater. 16-jährig wurde er ins Kleine Seminar seiner Diözese Nocera aufgenommen und wurde am 22. Dezember 1855 zum Priester geweiht. 1857 trat er dem diözesanen Priesterbund bei, der sich Congregazione die Missionari Nocerini sul titolo di San Vincenzo de Paoli nannte und sich um Glaubenserneuerung durch Volksmissionen bemühte. 1862 gründete er eine eigene Compagnia sacerdotale dell’Apostolato Cattolico. 1874 wurde er Pfarrer in seiner Heimatstadt, an der Kirche Chiesa Matrice di San Felice e Corpo di Cristo und war Beichtvater bei Klausurschwestern in Pagani und Nocera. Er hatte viel zu leiden unter Verleumdungen, auch von priesterlichen Mitbrüdern. So lernte und lehrte er den Weg des Leidens zu gehen und hoch zu schätzen. Er wurde am 7. Oktober 2001 seliggesprochen.

7. (sic)† am Freitag, dem 24. Februar 1893, entschlief in Algemesi bei Valencia, die selige Jungfrau Josefa Naval Girbès, 72 J., eine gottgeweihte Jungfrau in der Welt, die sich ganz der Glaubenserziehung von Mädchen widmete und zu diesem Zweck in ihrem eigenen Haus eine Schule gründete, in dieser eine Handarbeitsschule. Sie war Mitglied des Dritten Ordens Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel und der heiligen Teresa von Avila. Sie starb an der Cholera, weil sie sich bei der Krankenpflege zur Zeit der Epidemie angesteckt hatte.

In allen deutschen Diözesen: der Apostel Matthias; in Trier: Hochfest; siehe 14. Mai/1.


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
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