Ökumenisches Heiligenlexikon

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Sigfried von Växsjö


S. S. Sigfridus (Sifridus), Ep. Conf. et Soc. M. M. (15. al. 16. Febr.) Der hl. Bischof und Bekenner Sigfrid zu Wexiö (Vexio) am Heiligensee in Schweden war von Geburt ein Engländer von edlem Geblüte, aber noch edlerem Herzen. Ihm dankt, nach den Martyrologien, Schweden seine Bekehrung zum Christenthum, weßhalb er auch ihr (der Gothen, Schweden und Normänner) Apostel genannt wird. Er landete am Anfang des 11. Jahrh. unter dem Könige Olaf (Olaus) und wirkte mit vieler Mühe zur Ausbreitung des Evangeliums bis an sein seliges Ende. Die Domkirche zu Wexiö soll von ihm erbaut worden sein. Als er eines Tags die heil. Messe feierte, sah er Jesum in der Gestalt eines holden Knaben gegenwärtig, als er eben die hl. Hostie dem Volke zeigte. Unter seinen Gehilfen nennen die Boll. den heil. Caplan Aschillus, welcher von ihm zum Bischof geweiht wurde, dann die drei Verwandten (Neffen): Vinamannus, Unamannus, und Susamannus die als Martyrer starben und in den See bei Wexiö (daher d. N. Heiligensee) versenkt wurden. Dazu kam noch der am 15. Juli verehrte hl. David6. Der Heilige starb nach den Boll. um das J. 1045 (Butler, III. 85 setzt das J. 1002) und wurde in der Kathedralkirche von Wexiö beerdigt, wo sein Grab durch viele Wunder berühmt wurde. Der Papst Hadrianus IV. setzte ihn im J. 1158 unter die Zahl der Heiligen. Er hatte ehedem eine eigene Messe mit Sequenz. Gegenwärtig ist nur sein Officium mit eigenen Hymnen zu den Laudes und den Vespern versehen. Er wird abgebildet, wie er die drei im Wasser ertrunkenen hhl. Gehilfen auffindet und beerdiget. (II. 817-801.)




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zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
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