Ökumenisches Heiligenlexikon

Béchara Abou Mrad

Taufname: Selim Jabbour Abou-Mourad

1 Gedenktag katholisch: 22. Februar

Name bedeutet: der Bote / der Verkünder (aramäisch)

Mönch, Priester
* 19. Mai 1853 in Zahlé im Libanon
22. Februar 1930 in Joun im Bezirk Chouf im Libanon


Béchara Abou Mrad
Béchara Abou Mrad

Selim Jabbour, Sohn von Elisabeth Al-Kach, trat 1874 ein in das 1683 gegründete Kloster El Mkhalles in Joun des Basilianischen-Erlöser-Ordens der mit der römisch-katholischen Kirche unierten Melkitische Griechisch-katholische Kirche. Er nahm den Ordensnamen Béchara an, wurde 1882 zum Diakon und 1883 zum Priester geweiht. Er wirkte als Novizenmeister, Beichtvater und geistlicher Begleiter im Seminar seines Klosters und von 1891 bis 1922 als Wanderprediger im Libanongebirge. Er lebte asketisch und schlief nur wenige Stunden pro Nacht, um mehr Zeit dem Gebet und der eucharistischenDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. Anbetung zu widmen. Sein pastorales Motto - Der Priester ist für den Altar und das Volk da - wurde zu einem Leitmotiv der melkitischen Priesterausbildung. Ab 1922 war er bis 1927 Pfarrer und Beichtvater an der Nikolaus-Kathedrale in Sidon.

Béchara Abou Mrad wurde auf dem Friedhof seines Klosters in Joun bestattet.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.03.2026

Quellen:
• https://en.wikipedia.org/wiki/B%C3%A9chara_Abou_Mrad - abgerufen am 09.03.2026
• https://www.melkitepat.org/fre/melkite_greek_catholic_church/Basilian-Order-of-the-Most-Holy-Saviour - abgerufen am 09.03.2026
• https://www.facebook.com/61571509388287/posts/today-we-remember-pray-for-and-celebrate-father-bechara-abou-mrad-a-melkite-prie/122147228990716979 - abgerufen am 09.03.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.