Maximus und Gefährten
Gedenktag katholisch: 28. April
Auffindung der Gebeine: 2. August
Gedenktag orthodox: 13. April, 28. April
Name bedeutet: der Größte (latein.)
Der Lektor Maximus und seine Brüder Dada (Dadas, Dadus) und Quintilianus wurden - so die Überlieferung - in der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian und Galerius auf ihrem Landgut verhaftet, nachdem sie nicht an einem von den Statthaltern Tarquinius und Gabinius veranstalteten Fest zu Ehren der Götter teilgenommen hatten, weil sie Christen waren. Sie wurden nach Dorostorum gebracht; dort versprach Tarquinius ihnen Ehren und Würden, wenn sie ihren Glauben verleugnen und Priester der Götter werden, aber sie blieben bei ihrem Bekenntnis. Daraufhin folgten Drohungen und Gefängnis. Im Traum erschien ihnen dort ein Engel, der sie ermutigte. Dann wurden sie gefoltert: gestreckt und heftig geschlagen, Maximus wurde eine eiserne Dornenkrone auf den Kopf gedrückt, schließlich wurden sie miteinander enthauptet.
Die Reliquien von Maximus, Dadas und Quintilianus kamen nach Konstantinopel - das heutige Ístanbul.
In Spanien wird die Legende erzählt als auf dem - sonst unbekannten - Landgut Octaviola bei Tarragona geschehen.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 22.07.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von
J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://www.oca.org/saints/lives/2026/04/28/101218-martyrs-dada-maximus-and-quinctilian-at-dorostolum - abgerufen am 22.07.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.