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Ökumenisches Heiligenlexikon

Basilius von Ankara

Gedenktag katholisch: 22. März

Gedenktag orthodox: 22. März
                                       1. Januar, 2. Januar

Gedenktag armenisch: 14. Januar
liturgische Feier am 9. Dienstag nach dem Kreuzerhöhungssonntag

Name bedeutet: der Königliche (griech.)

Bischof von Ankyra, Märtyrer (?)
* in Ancyra, heute Ankara in der Türkei
† 362 (?) in Cäsarea in Kappadokien, heute Kayseri in der Türkei (?)

Kartenskizze

Basilius war ursprünglich Arzt, 336 wurde er Bischof seiner Heimatstadt. Die SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. in Sardica - dem heutigen Sofia - enthob ihn 343 seines Amtes. Kaiser Konstantius setzte ihn 350 wieder in das Amt ein.

Hintergrund war der Streit um den Arianismus; Basilius nahm eine Mittelposition ein: die von ihm geleiteten SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. von Ancyra stellte 358 fest, der Sohn sei dem Vater ähnlich dem Wesen nach. Auch die 4. Synode in Sirmium - dem heutigen Sremska Mitrovica - vermied unter Basilius' Einfluss sowohl die Formel mit dem Vater wesenseins als auch die arianischen Schlagworte. 359 wurde auf der 5. Synode in Sirmium der Sohn als dem Vater ähnlich entsprechend der Heiligen Schrift bezeichnet, am Ende wurde formuliert, er sei dem Vater ähnlich in jeder Hinsicht. Basilius ergänzte seine Unterschrift mit dem Zusatz, der Sohn sei dem Vater ähnlich in allem, nicht nur dem Willen nach, sondern auch in seinem Sein.

360 wurde Basilius auf der SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. in Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - wiederum abgesetzt und nach Illyrien verbannt, deshalb wird er auch Märtyrer genannt. Eine von ihm verfasste Denkschrift zur Trinitätslehre ist erhalten; vielleicht stammt von ihm auch die unter dem Namen von Basilius dem Großen überlieferte Schrift De virginitate, Über die Jungfräulichkeit.

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

Acta Sanctorum





Quellen:
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe. J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000
• Friedrich Wilhelm Bautz. In: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. I, Hamm 1990